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Ostsee-Zeitung: Bundespräsidenten-Wahl/Linkspartei/Kandidatin

Rostock (ots) - "DDR rettet Rüttgers" titelte die linke "tageszeitung" (taz), als Ende Mai die rot-rot-grünen Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen scheiterten. Im Streit darum, ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht, lief die linke Mehrheit auseinander.

Frau Jochimsen wird aller Wahrscheinlichkeit nach im ersten Wahlgang durchfallen und ausscheiden. Bei der Stichwahl zwischen dem Koalitionskandidaten Christian Wulff (CDU) und dem parteilosen Intellektuellen Gauck könnten die linken Wahlmänner dann ihre Stimmen aber Gauck geben, ohne bei ihrer Basis das Gesicht zu verlieren. Ob das dann für den Rostocker reicht, sei dahingestellt. Aber im Umkehrschluss zu NRW könnte die Linke jetzt Größe zeigen und einen Mann mitwählen, der in Ost wie West hohe Anerkennung genießt und schon als "Präsident der Herzen" gehandelt wird. Zudem ist die Versuchung groß, schwarz-gelb einen Hieb zu versetzen, der womöglich die ganze Koalition ins Wanken bringt. Springt die Linke über den Schatten der DDR?

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