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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Tauss

Rostock (ots) - Mit Verlaub, Tauss' Begründung für sein Beschaffen von Kinderpornos ist völlig unglaubwürdig. Wenn er wirklich an Informationen über die kriminelle Szene - und nicht an den schmutzigen Bildern - interessiert gewesen wäre, hätten ihm als Abgeordneten die bundesweit besten Fachleute der Polizei jede gewünschte Auskunft geben können. Zu glauben, dass er mit seinen eigenen "Recherchen" mehr oder bessere Infos bekommen könnte, um so in seiner Eigenschaft als Abgeordneter gegen die Kinderporno-Szene vorgehen zu können, ist absurd. Und die Strafe? 15 Monate auf Bewährung erscheinen als mildes Urteil angesichts der Tatsache, dass es eben die perversen Abnehmer sind, die das Geschäft mit der Kinderpornografie anheizen.

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