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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Griechenland

Rostock (ots) - Die Proteste in Griechenland entwickeln eine Eigendynamik, die um die Stabilität des Landes und seine Demokratie fürchten lassen. Mag auch bei einem Großteil der Griechen die Einsicht reifen, dass man über Jahre hinweg auf zu großem Fuß - weil weitgehend auf Pump - gelebt hat und nun Einschnitte nötig sind. Eine nicht unerhebliche Minderheit aber setzt auf Widerstand und verteidigt verbissen Besitzstände. Mancher tut das auch mit brutaler Gewalt. Wenn es nicht gelingt, die Proteste wieder in ruhigere Bahnen zu steuern, könnte das Land nun endgültig in den Ruin steuern. Generalstreiks steigern nicht das Bruttosozialprodukt. Und sollte gar Anarchie die Oberhand gewinnen, helfen auch keine Milliarden aus dem Ausland mehr.

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