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Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Ministerin Aygül Özkan

Rostock (ots) - Den vielen Vorschusslorbeeren folgte der unionsinterne Sturm der Entrüstung: Die erste deutsch-türkische Ministerin legte mit ihrer später wieder zurückgenommenen Forderung, Kreuze aus Klassenzimmern zu verbannen, einen veritablen Fehlstart hin. Aygül Özkan hat es sich selbst zuzuschreiben, dass ihre religiösen und weltanschaulichen Äußerungen künftig penibel verfolgt werden. Dennoch, die bisher beruflich erfolgreiche Muslimin ist eine große Hoffnungsträgerin. Sie verkörpert für Einwanderer die gelungene Verwurzelung in der bundesdeutschen Gesellschaft. Allerdings darf nicht vergessen werden: Die alltäglichen Mühen, Probleme und Widerstände für ntegrationswillige bleiben.

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