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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zur Rekord-Neuverschuldung des Bundes

Rostock (ots)

Die schwarz-gelben Haushälter feiern sich nun
dafür, die vom Bundesfinanzminister eingeplante Lücke zwischen 
Einnahmen und Ausgaben um knapp sechs Milliarden Euro verkürzt zu 
haben. Ihr Einsatz ist löblich, war aber kein allzu großes 
Kunststück. Denn der Einspareffekt beruht größtenteils auf 
günstigeren Annahmen zu Konjunktur und Zinsentwicklung. Der Rotstift 
wurde noch gar nicht richtig gezückt. Um die im Grundgesetz 
verankerte Schuldenbremse einzuhalten, muss es ab 2011 knapp zehn 
Milliarden Euro echte Einsparungen geben - Jahr für Jahr. 
Ausquetschen der Haushaltstitel oder kreative Buchführung helfen dann
nicht mehr weiter. Das geht nur mit Einschnitten oder dem Wegfall 
kompletter Leistungen. Es wird längst nicht so schmerzhaft kommen wie
für die Griechen, die länger arbeiten, mehr bezahlen und weniger 
verdienen sollen. Aber spüren werden wir es schon.

Pressekontakt:

Ostsee-Zeitung
Thomas Pult
Telefon: +49 (0381) 365-439
thomas.pult@ostsee-zeitung.de

Original-Content von: Ostsee-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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