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Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Werften-Aktionstag

    Rostock (ots) - Soll jetzt der Staat alles richten, wie es die Gewerkschaften fordern? Mit Millionen-Bürgschaften haften, Abwrackprämien für alte Tanker zahlen und nebenbei noch eine "Bad Reederei" einrichten - als Abschiebestation für Containerschiffe, die keiner mehr braucht? Die Antwort ist einfach: Der Staat muss helfen, aber nicht blindwütig. Bürgschaften für neue Aufträge machen Sinn, wenn es verlässliche Käufer für die Schiffe gibt. Andere Ideen geraten schnell in den Verdacht, Branchen mit Milliardengeschenken zu verwöhnen, die es eigentlich nicht nötig haben. Warum sollte man ausgerechnet Ölkonzernen Geld für neue Tanker geben?

    Allen Beteiligten sollte dabei klar sein: Der Erhalt des Schiffbaus in Europa ist dringend nötig.

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