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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Staatshilfen

    Rostock (ots) - Natürlich brauchen Firmen Hilfe in wirtschaftlich dramatischen Zeiten. Dass mancher die Krise zum Vorwand nimmt, seine Lage mit Staates Hilfe zu stabilisieren, muss nicht verwundern. Schließlich hat sich der Staat bei Opel weit aus dem Fenster gelehnt. Da wird es schwerfallen, die Begehrlichkeiten von Arcandor abzuwehren. Zumal der Warenhauskonzern bei Kunden und Mitarbeitern aus dem Stand 700.000 Unterschriften für Staatshilfen gesammelt hat. Wenn der Souverän - das Volk - sein Warenhaus behalten will, können sich Politiker dem kaum verweigern. Hätte das Volk allerdings zuvor dort öfter eingekauft, stünde der Konzern jetzt nicht als Bettler vorm Finanzminister.

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