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Ostsee-Zeitung: Verschnaufpause - Kommentar zu Werft-Bürgschaften

    Rostock (ots) - Das Aufatmen reicht von Emden bis Flensburg. Die Entscheidung, den beiden Wadan-Werften in Warnemünde und Wismar weitere Staatshilfe zukommen zu lassen, strahlt weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus. Fast alle deutschen Schiffbaubetriebe ächzen seit Monaten unter der Weltwirtschaftskrise, unter Auftragsflaute und erdrückenden Fix-Kosten. Das überaus lebenswichtige Signal lautet: Die deutsche Bundesregierung lässt die Werften an Ost- und Nordseeküste nicht sterben. Sie glaubt an deren Zukunft. Es wird vermutlich nicht die letzte Großbürgschaft gewesen sein, die Wadan benötigt. Insofern bieten die frischen 40 Millionen Euro lediglich eine Verschnaufpause, um die Weichen wieder auf Erfolg umzulegen. Dauerhaft wird der Bund nicht zur Seite springen. Ende September ist die Bundestagswahl Geschichte. Spätestens dann läuft die letzte Schonfrist ab.

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