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Ostsee-Zeitung: Lichtblick zum 1. Mai - Kommentar zur Renaissance der Gewerkschaften

    Rostock (ots) - Die starken, aber zugleich pragmatischen deutschen Gewerkschaften haben sich bewährt. Und sie können auch weiterhin entscheidend dazu beitragen, dass soziale Spannungen nicht zu gewaltsamen Ausbrüchen führen. Indem sie Wut und Protest eine organisierte Stimme geben. Nichts anderes tut DGB-Chef Michael Sommer, wenn er vor sozialen Unruhen warnt. Herbeireden kann er sie nicht. Wer solche Warnungen "dumm" nennt, provoziert die Frage nach der eigenen Intelligenz. Auch sonst sind die Forderungen des DGB zum 1. Mai doch durchaus gemäßigt. Ein weiteres Konjunkturprogramm, ein gesetzlicher Mindestlohn überall dort, wo es keine Tarifverträge gibt - ist das etwa systemgefährdend?

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