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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu: SPD/Beck

Rostock (ots) - Die frustrierte Beck-SPD wird nicht nur vom schwebenden Nicht-Verhältnis zur populistischen Linken, sondern vor allem von der eigenen Führungsschwäche und der eigenen Illoyalität nach unten gezogen. Wer, wie Kurt Beck, höchstens mal auf den Tisch haut und seinen Laden hinter sich zu bringen versucht, wenn er genügend Rotwein intus hat, muss sich nicht wundern, wenn Putschgerüchte die Runde machen. Auch wenn letzteres Unsinn ist, denn Beck wird noch gebraucht. Und sei es als Kugelfang für all die Attacken, die von außen auf die Partei hereinprasseln, von rechts, von links und vor allem aus den eigenen Reihen. In gewisser Weise leidet die SPD exemplarisch an jener grundlegenden Frage, auf die auch die Konkurrenz keine hinreichende Antwort findet: Kann Deutschland angesichts des demografischen und globalen Wandels halbwegs gerecht reformiert werden? Pressekontakt: Ostsee-Zeitung Harald Kroeplin Telefon: +49 (0381) 365-439 harald.kroeplin@ostsee-zeitung.de Original-Content von: Ostsee-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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