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Der Fall der Mauer - nur ein fehlgeschlagenes Experiment?
Sonderprogramm zum Mauerfall-Jahrestag bei KiKA am 7. November

Erfurt (ots) - Der Fall der Berliner Mauer, der sich 2014 zum 25. Mal jährt, hat den Lauf der Weltgeschichte maßgeblich beeinflusst. Aber wie erlebten Kinder dieses weltverändernde Ereignis und die Zeit im Oktober und November 1989?

"logo!"-Moderatorin Jennifer Sieglar geht am 7. November 2014 um 19:25 Uhr bei KiKA in "logo! extra: Als Deutschland geteilt war" (ZDF) auf Entdeckungsreise. Als die Mauer fiel, besuchte Jennifer die erste Klasse. 25 Jahre später fährt sie mit dem "logo!"-Mobil entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und erklärt, wieso es überhaupt zwei Deutschlands gab, warum der Brocken ein "verbotener Berg" war und die Menschen am 9. November 1989 plötzlich auf der Berliner Mauer tanzen konnten.

Jennifers Reise beginnt im Dorf Mödlareuth, in dessen Ortsmitte die Mauer noch als Denkmal steht, die Bewohner die Teilung aber längst überwunden haben. Bedrückend ist der ehemalige Grenzübergang Marienborn: Hier erzählt ein Vater, wie er versuchte, mit seiner Familie aus der DDR zu flüchten, dabei erwischt wurde und ins Gefängnis kam. Warum der Fall der Mauer das Ende seiner Kindheit bedeutete, erfährt Jennifer am Ende ihrer Reise von einem Comiczeichner in Berlin.

Im Anschluss zeigt KiKA zur LOLLYWOOD-Sendezeit um 19:40 Uhr die Premiere des deutsch-belgisch-tschechischen Jugendfilms "SPUTNIK" (ARD/MDR/NDR). Der Film von Markus Dietrich (Drehbuch und Regie) mit Yvonne Catterfeld und Devid Striesow thematisiert spannend und phantasievoll die letzten Tage der DDR und den Fall der Mauer aus Sicht dreier Kinder und war für den Deutschen Filmpreis 2014 nominiert.

Für die zehnjährige Friederike (Flora Li Thiemann) beginnt der Oktober 1989 mit einem Donnerschlag: Ihr Onkel Mike (Jacob Matschenz), Captain ihres geheimen Labors für Kosmonautik in Malkow, hat einen Ausreiseantrag nach West-Deutschland gestellt und muss die DDR sofort verlassen. Das bedeutet, dass Friederike ihren Onkel erst wieder sehen darf, wenn sie selbst in Rente ist. Weil Friederike aber keine Lust hat, so lange zu warten, entwickelt sie mit dem Rest ihrer Crew eine Beam-Maschine, um Onkel Mike zurück in den Osten zu beamen. So wie ihr Vorbild "Captain Burgh" auf dem Raumschiff Interspace. Aber das Experiment geht schief, und statt Onkel Mike in den Osten werden plötzlich die Dorfbewohner von Malkow in den Westen gebeamt.

Für einen Moment sieht es so aus, als seien die drei Freunde Friederike, Fabian (Finn Fiebig) und Jonathan (Luca Johannsen) die letzten Menschen auf der Welt. Erst der Fernseher macht ihnen klar, was passiert ist. Die Dorfbewohner versuchen nun verzweifelt, über die Mauer zurück in den Osten zu klettern. Die Kinder müssen schnell alle Hebel in Bewegung setzen, um das Geschehene wieder rückgängig zu machen.

"SPUTNIK" erzählt die Ereignisse rund um den 9. November originell, abenteuerlich und kindgerecht und lässt Kinder den geschichtlichen Kontext wie nebenbei entdecken. Der Film wirft viele Fragen auf und macht Lust darauf, sich mit diesem Teil der deutsch-deutschen und europäischen Geschichte auseinander zu setzen. Die Notwendigkeit einer "Nachbesprechung" mit Eltern und Großeltern ist nicht nur erwünscht, sondern beabsichtigt.

KiKA zeigt das Sonderprogramm zum Mauerfall-Jahrestag am 7. November ab 19:25 Uhr. Nach "logo! extra: Als Deutschland geteilt war" (ZDF) folgt um 19:40 Uhr die Premiere des deutsch-belgisch-tschechischen Kinderfilms "SPUTNIK" (MDR). Verantwortliche Redakteurinnen beim MDR sind Dr. Astrid Plenk und Christa Streiber, für die ZDF-Kindernachrichten "logo!" zeichnet Redakteur Markus Mörchen verantwortlich.

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