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Vorsicht vor Viren aus der Internetapotheke

Vorsicht vor Viren aus der Internetapotheke
G DATA: G DATA: Bösartige Webseiten haben am häufigsten mit dem Thema Gesundheit zu tun. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/65324 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/G DATA Software AG"

Bochum (ots) - Im Herbst haben laufende Nasen, Fieber, Halsschmerzen und Co. Hochsaison. Auf der Suche nach günstigen Medikamenten setzen immer mehr Patienten auf das Internet. Laut einer BITKOM-Umfrage hat bereits jeder zweite Nutzer seine Pillen und Sprays online gekauft. Das machen sich Cyberkriminelle zu Nutze: Wie Analysen der G DATA SecurityLabs zeigen, werden Webseiten aus dem Bereich Gesundheit am häufigsten genutzt, um Schadprogramme zu verbreiten oder um Daten zu stehlen. Hierunter fallen vermeintliche Online-Apotheken, aber auch manipulierte Webseiten aus dem Pharma- und Healthcare-Bereich. Oft reicht bereits der Besuch einer Seite aus, um beliebigen Schadcode auf den PC oder das Mobilgerät zu schleusen und persönliche Informationen auszuspionieren. G DATA rät daher zur Vorsicht bei der Suche nach passenden Angeboten.

"Webseiten sind heute das erste Mittel der Wahl, um Schadprogramme auf Computer ahnungsloser Internetnutzer zu schleusen. Hier reicht schon der Besuch des Portals aus, um eine Infektion per Drive-by-Download zu starten. Kriminelle setzen dabei aktuell verstärkt auf Seiten des Gesundheitssektors, da sie hier einen hohen finanziellen Profit erwarten", erklärt G DATA Security Evangelist Eddy Willems. "Internetnutzer sollten daher nur mit umfassenden Virenschutz und aktualisiertem Software-Paket auf die Suche nach günstigen Präparaten gehen."

Thema Gesundheit bei bösartigen Webseiten-Kategorien auf Platz eins

Mehr als ein Viertel der von den G DATA SecurityLabs entdeckten bösartigen Webseiten gehört zur Kategorie Gesundheit, hierunter fallen insbesondere Online-Apotheken und weitere Verkaufs- und Informationsplattformen aus dem pharmazeutischen Bereich.

Der vollständige G DATA Malware Report ist verfügbar unter: https://secure.gd/dl-de-pcmwr201501

Sieben Sicherheitstipps für den Online-Medikamentenkauf

   - Security Software installieren: Nutzer sollten auf eine 
     umfassende und aktuelle Sicherheitslösung setzen, die neben 
     einem leistungsstarken Virenschutz u.a. eine Firewall, einen 
     Spam- und Echtzeitschutz einschließt.
   - Das System auf dem neuesten Stand halten: Das Betriebssystem und
     alle verwendeten Programme sollten immer aktuell sein und von 
     den Herstellern bereitgestellte Updates umgehend installiert 
     werden.
   - Vorsicht vor gefährlichen Fälschungen: Werden Medikamente 
     besonders günstig angeboten, dann kann es sich um Fälschungen 
     handeln, die entweder ohne Wirkung oder sogar 
     gesundheitsschädlich sein können. Bei Angeboten, die zu schön 
     erscheinen, um wahr zu sein, sollten Käufer genauer hinschauen 
     und im Zweifelsfall lieber nach einem anderen Angebot suchen.
   - In seriösen Online-Apotheken einkaufen: Käufer sollten sich das 
     Portal vor dem Kauf genau anschauen und die allgemeinen 
     Geschäftsbedingungen lesen. Lohnenswert ist auch eine kurze 
     Online-Recherche, ob die Seite als "schwarzes Schaf" bekannt 
     ist. Zusätzliche Kosten, z.B. für den Versand sollten vom 
     Betreiber transparent aufgelistet sein.
   - Auf die Browser-Sicherheitshinweise achten: Wichtig sind das 
     Vorhängeschloss-Symbol in der Status- bzw. Adressleiste. Die 
     Abkürzung "https" vor der eigegebenen Adresse ist zudem ein 
     Hinweis auf eine sichere Webseite.
   - Sichere Passwörter nutzen: Für alle Online-Benutzerkonten 
     sollten starke Kennwörter verwendet werden. Diese bestehen aus 
     einer zufälligen Folge aus Buchstaben in Groß- und 
     Kleinschreibung und Ziffern.
   - Augen auf bei Mailangeboten: Unseriöse E-Mails mit verlockenden 
     Angeboten für Viagra und Co. sollten am besten sofort gelöscht 
     werden. Die dort eingebauten Links und Dateianhänge sollten 
     keinesfalls angeklickt werden, sie könnten Nutzer geradewegs in 
     die Schadcode-Falle locken. 

Pressekontakt:

Thorsten Urbanski
Leiter Unternehmenskommunikation
Phone: +49 (0) 234 - 9762 239

Kathrin Beckert-Plewka
PR Manager
Phone: +49 (0) 234 - 9762 507

E-Mail: presse@gdata.de

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