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G DATA entdeckt vorinstallierte Spionageprogramme auf Top-Smartphones

G DATA entdeckt vorinstallierte Spionageprogramme auf Top-Smartphones
G DATA veröffentlicht Mobile Malware Report für das zweite Quartal 2015. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/65324 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/G Data Software AG/G DATA Software AG"

Bochum (ots) - 45,6 Millionen Menschen in Deutschland nutzen im Jahr 2015 ein Smartphone (Quelle: comScore). Vielen ist aber nicht klar, was ein Mobilgerät Dritten über seinen Besitzer verrät. Nach den Enthüllungen über die umfangreichen Spionagefunktionen des Smartphones Star N9500, haben die G DATA Sicherheitsexperten das Thema weiter verfolgt und veröffentlichen im aktuellen Mobile Malware Report ein Update dazu. Über 26 Modelle von zum Teil bekannten Herstellern wie Huawei, Lenovo oder Xiaomi haben vorinstallierte Spionagefunktionen in der Geräte-Firmware aufgewiesen. Anders als bei den Star-Geräten, vermuten die Experten dahinter Zwischenhändler, die die Gerätesoftware verändern, um Nutzerdaten zu stehlen und mit eigener Werbung Geld zu verdienen. Der G DATA Mobile Malware Report ist online erhältlich.

"Geschätzte 2,5 Milliarden Menschen weltweit sind über ihr Mobilgerät online. Chatten, Surfen oder Einkaufen ist dank Smartphones und Tablets zu jeder Zeit und von jedem Ort aus möglich. Parallel zu dieser Entwicklung schoss in den vergangenen drei Jahren die Anzahl von Schadcode-Apps explosionsartig in die Höhe", erklärt Christian Geschkat, verantwortlich bei G DATA für den Bereich Mobile Solutions. "Seit vergangenem Jahr beobachten wir eine deutliche Zunahme von Geräten, die bereits im Auslieferungszustand auf Firmware-Ebene mit Spionage- und Schadprogrammen ausgestattet sind."

Negativrekord: Über eine Million neuer Android-Schädlinge in sechs Monaten

Im zweiten Quartal 2015 analysierten die Experten täglich über 6.100 neue Android-Schaddateien. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2015 waren es knapp 4.900 Schad-Apps. Das bedeutet einen Anstieg um knapp 25 Prozent. Bereits jetzt bricht das erste Halbjahr alle bisherigen Schadcode-Rekorde: über eine Million neuer Android-Malware (1.000.938) innerhalb von nur sechs Monaten. Damit haben die Analysten im ersten Halbjahr bereits fast so viele Android-Schaddateien entdeckt wie im gesamten Jahr 2013. G DATA geht bis Jahresende von über zwei Millionen neuen Schad-Apps aus.

Weitere Prognosen

   - Jahr der negativen Rekorde:  Für die zweite Hälfte 2015 erwarten
     die G DATA Sicherheitsexperten nochmal einen deutlichen Anstieg 
     von Android-Schaddateien. Eine Zahl von über zwei Millionen 
     neuer Malware ist wahrscheinlich.
   - Android-Malware wird raffinierter: Die IT Firma Hacking Team 
     programmiert umfangreiche Malware für Geheimdienste und Staaten.
     Durch einen Cyberangriff auf das Unternehmen wurde neben 
     Firmendaten auch ein Quelltext für eine Android Malware 
     veröffentlicht. Die G DATA Sicherheitsexperten erwarten, dass 
     Cyberkriminelle diesen leicht zugänglichen Wissensfundus 
     ausnutzen und ausgereiftere Android Malware in höherer Anzahl 
     veröffentlichen. 

Der G DATA Mobile Malware Report ist online erhältlich unter: https://secure.gd/dl-de-mmwr201502

30 Jahre G DATA: Von einer Garagenfirma zum weltweit agierenden Mittelständler

1985 besuchten Kai Figge und Andreas Lüning die Hannover Messe. Beide waren begeistert vom neuen Atari ST, der auf der Ausstellung vorgestellt wurde. Von Anfang an gab es eine große Nachfrage nach diesem Computer und dazugehöriger Software. Die jungen Männer beschlossen, den Sprung zu wagen und entwickelten Software für diesen Computer, die sie unter dem Namen G DATA vermarkteten. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Viren für den Atari bekannt wurden, die sich über den Bootsektor von Disketten verbreiteten. Doch zu dieser Zeit existierte keine Software, um vor dieser Art von Schadprogrammen zu schützen. Aus diesem Grund entwickelte Andreas Lüning 1987 eine Software, die Disketten auf Viren überprüfte - die erste weltweit kommerzielle Sicherheitslösung.

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Christian Lueg
Pressereferent
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