ASB-Bundesverband

Afghanistan: Furchtbare Zustände in Flüchtlingslager
Leiter der ASB-Auslandshilfe berichtet von großer Not

Köln (ots) - Dr. Stefan Sandbrink steht für Interviews ab Mittwoch, 15. März 2002, 9.30 Uhr zur Verfügung. Zurückgekehrt von seiner Reise in das Flüchtlingslager bei Iman Sachib im Norden Afghanistans berichtet der Leiter der ASB-Auslandshilfe, Dr. Stefan Sandbrink, über katastrophale Zustände. "Die Menschen haben keine Unterkünfte, nur Decken und Planen, die sie irgendwie auf Stöcke gespannt haben. Die Kinder sind fast alle krank. Da es nur eine mangelhaft ausgestattete Krankenstation im Ort gibt, sterben jeden Tag einige von ihnen. Die Menschen benötigen dringend weitere Hilfe." Der ASB plant nach seiner in der letzten Woche erfolgten Lieferung protein- und vitaminreicher Baby- und Kindernahrung weitere Hilfsmaßnahmen. Unter anderem sollen dringend benötigte Medikamente in das Flüchtlingscamp gebracht werden. Vor allem im Norden und Nordwesten Afghanistans ist die Versorgung der dort lebenden oder dorthin geflohenen Menschen absolut unzureichend. Der Krieg und eine jahrelang andauernde Dürre haben eine Ernte unmöglich gemacht. Das gerade sprießende Grün einer ersten Aussaat droht jetzt durch eine Heuschreckenplage vernichtet zu werden. Da sich die meisten Hilfslieferungen auf Kabul und andere große Städte konzentrieren, herrscht auf dem Land ein bedrohlicher Mangel an Unterkünften, Medikamenten und protein- und vitaminreichen Nahrungsergänzungsmitteln, die besonders für Babys und Kinder aber auch für alte und schwache Menschen von großer Bedeutung sind. ots Originaltext: ASB Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kontakt für Interviewanfragen und weitere Informationen: ASB-Pressestelle, Tel. 0221/47605-296, -324, Fax: -297 ASB im Internet: http://www.asb-online.de Original-Content von: ASB-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

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