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Ukraine: ASB besorgt um Samariter in Kiew
ASB-Partnerorganisation stellt Arbeit vorübergehend ein

Köln (ots) - Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) zeigt sich besorgt über die jüngste Eskalation in der Ukraine. "Gewalt ist keine Lösung. Alle Parteien müssen erneut Dialogbereitschaft zeigen, um diesen Konflikt friedlich zu lösen", erklärte ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP.

Der Ukrainische Samariterbund (SSU) in Kiew hat derzeit aufgrund der prekären Sicherheitslage seine Aufgaben vorübergehend eingestellt. "Der Pflegedienst kann im Zentrum nicht arbeiten, der Krankentransport steht bereits seit Januar still. Die Situation ist besorgniserregend und keiner weiß, wie sie sich weiter entwickelt", erklärte Swetlana Lewkowska, Geschäftsführerin des SSU in Kiew.

Die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den deutschen und ukrainischen Samaritern zielt darauf ab, die Wohlfahrtsstrukturen in der Ukraine nachhaltig zu stärken. Der ASB und der SSU leisten damit gemeinsam einen Beitrag zum friedlichen Aufbau der Zivilgesellschaft in der Ukraine und zur Vereinigung Europas auf sozialer Ebene.

Der Ukrainische Samariterbund ist seit seiner Gründung 1993 in Kiew als gemeinnützige Wohlfahrtsorganisation im Bereich der ambulanten Pflege, des Rettungs- und Krankentransportdienstes, der Hilfe für sozial Schwache und Menschen mit Behinderung sowie in der Erste-Hilfe-Ausbildung tätig. Landesweit beschäftigt der SSU rund 100 Mitarbeiter.

Die ukrainischen Samariter sind eine von 16 Mitgliedsorganisationen von SAMARITAN INTERNATIONAL. Dieser Zusammenschluss mehrerer europäischer Hilfs- und Wohlfahrtsverbände ist parteipolitisch und konfessionell neutral und fühlt sich der historischen Samariter-Bewegung verbunden.

   Mehr Informationen unter
www.asb.de/ukraine 
www.samaritan-international.eu 

Achtung Redaktionen: Swetlana Lewkowska vom Ukrainischen Samariterbund (deutschsprachig) steht für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die ASB-Pressestelle.

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