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phoenix-Programmhinweis: Im Dialog - Harald Lesch zu Gast bei Michael Krons - Freitag, 19. Februar 2016, 22.30 Uhr

Bonn (ots) - "Die Entdeckung der Gravitationswellen ist ein Triumph der Wissenschaft", sagt Astrophysiker Harald Lesch. Zugleich sei sie ein Triumph des Mannes, der die Relativitätstheorie aufstellte und die Gravitationswellen rein theoretisch nachwies: Albert Einstein. Einstein selbst glaubte nicht an eine Möglichkeit, diese "Verbeulung" des Universums praktisch nachweisen zu können. Mit ungeheurem Aufwand ist genau das Forschern in den USA aber nun gelungen. Harald Lesch - ein Meister der Darstellung kompliziertester physikalischer Phänomene - erklärt Im Dialog, warum dieser Nachweis der Gravitationswellen von historischer Bedeutung ist und welche Folgen er für die Wissenschaft des Universums hat.

Mit Michael Krons spricht der Astrophysiker außerdem über den Sinn der Weltraumforschung und die Fragen, ob es irgendwann einmal Zeitreisen geben wird und warum wir auf Astronauten bei der Raumfahrt nicht verzichten können. Dabei betont Lesch jedoch, dass die Neutralität und Objektivität der Wissenschaft ein Wunsch ist, der zumeist an der Wirklichkeit scheitert. "Wissenschaft ist ein Spielball der Ideologie", kritisiert er dabei vor allem auch die Politik, die sich ihm zufolge die wissenschaftlichen Erkenntnisse immer nur dann zunutze macht, wenn sie ihr passen.

Harald Lesch ist auch als Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator tätig und lehrt als Professor für Astronomie und Astrophysik an der LMU München. Dem breiten Publikum ist der 55-Jährige vor allem durch seine Wissensmagazine im ZDF bekannt, in denen er versucht, dem Publikum komplexe wissenschaftliche und philosophische Sachverhalte näher zu bringen.

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