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phoenix Erstausstrahlung: Lampedusa im Winter - Dienstag, 05. Januar 2016, 22.15 Uhr

Bonn (ots) - Während Politiker sich über Asylgesetze streiten, sind Hunderttausende Menschen auf der Flucht und Suche nach einer Zukunft im Frieden. Seit Jahren wird Lampedusa mit dem Flüchtlingsstrom konfrontiert. Die kleine Insel im Mittelmeer ist zum Symbol unmenschlicher und gescheiterter Asylpolitik geworden. Etliche Medienberichte über paranoide Einwohner sind mehrmals um die Welt gegangen; doch wie viel Wahrheit verbirgt sich hinter diesen Bildern?

2014 reiste der österreichische Theater- und Filmemacher Jakob Brossmann nach Lampedusa, um das Leben der abgelegenen Insel zu dokumentieren. "Flüchtlinge sind nicht das größte Problem dort, wie viele unserer Medien behaupten", so Brossmann. Sie kämen seit fast 20 Jahren hierher und die Einwohner seien keine Fremdenhasser. Das Portal standard.at schrieb: "Der Wiener Regisseur Jakob Brossmann porträtiert die Insel in winterlicher Tristesse: Die Touristen sind abgereist, und die vom Sommer übrigen geflüchteten Menschen kämpfen darum, aufs Festland zu dürfen." (...) "Zwei Winter lang drehte Brossmann auf Lampedusa, sein Film macht deutlich: Was dort passiert, ist Modell dafür, was ganz Europa nun erlebt. An Lampedusas Menschlichkeit und Pragmatismus möge sich die EU ein Beispiel nehmen."

Der Film feierte gerade beim DOK-Festival in Leipzig Weltpremiere und bekam den Wiener Filmpreis bei der Viennale.

Dokumentation von Jakob Brossmann, Italien, Österreich, Schweiz 2015, 95 Min.

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