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phoenix-Thema: Gas & Geld - Montag, 31. März 2014, 12.00 Uhr

Bonn (ots) - Durch die Krim-Krise rücken auch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Europa vermehrt in den Fokus. Bei der Debatte über Sanktionen gegen Putins aktuellen Kurs geht es deshalb auch immer wieder um die Abhängigkeit der EU vom Energieriesen Russland. Deutschland zum Beispiel bezieht etwa ein Drittel seiner Öl- und Gaseinfuhren von dort.

Geplant ist eine Neuausrichtung der europäischen Energiepolitik - denn es gibt Alternativen zum russischen Öl und Gas. Um unabhängiger von Russland zu werden, verfolgt die EU schon seit Jahren diverse Projekte. In Planung ist beispielsweise eine Pipeline, die Gas aus Aserbaidschan nach Europa bringt. Aserbaidschan grenzt direkt an das Kaspische Meer - eines der energiereichsten Gebiete der Welt. Die Pipeline könnte somit eine Möglichkeit bieten, Öl und Gas an Russland vorbei aus dem Kaspischen Raum nach Westen zu transportieren.

Wie abhängig ist Europa von Russlands Öl und Gas? Gibt es eine Neuausrichtung der europäischen Energiepolitik? Und könnte Aserbaidschan eine langfristige und verlässliche Alternative für den steigenden Energiebedarf Europas sein?

Im phoenix-Thema "Gas & Geld" diskutiert Thomas Bade am Montag, 31. März 2014, um 12.00 Uhr mit Prof. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Jürgen Roth (Journalist und Autor) und dem Politikwissenschaftler Prof. Eberhard Schneider (Universität Siegen) über die aktuelle Lage zwischen Ost und West - und deren energiepolitische Folgen. Die Dokumentation "Das Land der vielen Gesichter - Aserbaidschan ein verlässlicher Gaslieferant Europas?" ist Teil des Themas.

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