PHOENIX

Phoenix-Programmhinweis: Samstag, 7. Juli 2001

    Bonn (ots) -          Menschen     13.30 Uhr Ordnungshüter     Der Pistolenmann - Alltag eines Polizei-Ballistikers          Die Reportage gibt Einblick in die vielseitigen und hochmodernen Untersuchungsmethoden der Kriminalpolizei, die zur Verbrechensaufklärung angewandt werden und zeigt zugleich einen Querschnitt von Verbrechen, die täglich verübt werden. Eine Woche begleiten die Autoren Kommissar Wolfgang Horn, der seit 20 Jahren das Waffenlabor der Berliner Polizei leitet. Gemeinsam mit ihm sitzen sie am Wochenende auf "Rufbereitschaft" und fahren mit ihm bei Nacht und Nebel zum Tatort, wo man von ihm ein Sofortgutachten verlangt. "Jede Gesellschaft hat die Verbrecher, die sie verdient" - so die traurige Erkenntnis von Wolfgang Horn. Er kennt jeden Fall, auch die Tragik, die sich hinter den Gewaltverbrechen verbirgt.     Film von Petra Cyrus (2001)               Mein Ausland     20.15 Uhr  Französisch-Polynesien     Traum und Wirklichkeit          Als Frankreichs Übersee-Gebiet gehören Tahiti und die vielen tausend Inseln, Atolle und Archipele im Süd-Pazifik de facto zu Europa - und sind von ihm wirtschaftlich längst abhängig geworden.

    Die Politiker, die in der Hauptstadt Papeete gelten als Statthalter der Regierenden im mehr als 20.000 km entfernten Paris.

    Nach dem Ende der Atomversuche auf Mururoa - die den Polynesiern Geld und große Sorgen zugleich eintrugen - hat die Region für Frankreichs Militärs rapide an Bedeutung verloren. Für Luxustouristen aus Europa, USA und auch Asien ist Südpolynesien nach wie vor das Ziel ihrer Träume.          ZDF-Korrespondent Rainer Hirsch berichtet über Licht und Schatten im "Paradies auf Erden".               Spuren der Geschichte     21.00 Uhr Eine Krone für Potsdam?     Die Stadt und ihr altes Schloss          Apolle hat wieder einen Kopf. Über vierzig Jahre ruhte er gut verpackt in einer Wohnung. Einzelne Brocken des 1960 abgerissenen Stadtschlosses hatte ein Potsdamer 40 Jahre aufgehoben. Jetzt brachte er sie zur Preußischen Schlösserstiftung. Dort war man hoch erfreut - jeder Stein, jede Figur wird als Dokument für den Wiederaufbau gebraucht.

    1945 wurde das Schloss bei einem Bombenangriff stark zerstört. Als
ein "Relikt des preußischen Militarismus" hatte es in der späteren
sozialistischen Stadtplanung keinen Platz - Ende der 50er Jahre
wurden die Reste der Ruine abgetragen. Der Beschluss der Potsdamer
Stadtverordnetenversammlung zum Wiederaufbau hatte ein geteiltes
Echo. Während die einen das Projekt für "phantastisch" halten,
sprechen andere von einem "Luftschloss" und meinen, es gäbe
dringendere Sorgen. Durch die Montage von historischen Filmaufnahmen,
Zeitzeugen und der aktuellen Diskussion entsteht ein Bild der
verschwundenen Mitte der Stadt und vielleicht die Antwort auf die
Frage, was das Schloss für die Potsdamer bedeutet.
    Film von Manuela Jödicke (2000)
    
    
    Land und Leute
    21.45 Uhr Seeschleicher
    Der Wandlitzsee - Badesee mit Tradition
    
    Auf der Suche nach Geschichten von gestern und heute begibt sich
der Film auf eine Reise rings um den Wandlitzsee. Das Wandlitzer
Seengebiet mit seinen ausgedehnten Wäldern lädt vor allem Berliner zu
den vielfältigsten Freizeit-Aktivitäten ein. Im Nordwesten des
Naturparks Barnim liegt der halbmondförmige Wandlitzsee. An die Orte
Wandlitz und Stolzenhagen grenzend, ist er mit 215 Hektar der größte
und tiefste See des Landkreises. Schon in den 20er und 30er Jahren
avancierte das Seebad Wandlitz zum mondänen Badeort mit Künstlern,
Schauspielern, Fabrikanten und Bankiers. Heute soll an diese Zeiten
angeknüpft werden. Im Mai 1999 wurde das Strandbad neu eröffnet. Es
kommen aber immer noch Neugierige, die nur der berühmt-berüchtigte
Name "Wandlitz" als Synonym für das Politbüro-Wohnghetto anlockt.
    Film von Andrea Brandt (1999)
    
    
    22.15 Uhr PHOENIX VOR ORT:
    Berlin: 17. Forum Pariser Platz:
    "Kinder nach Maß? - Gentechnologie und Familienpolitik"
    
    Die Diskussion über den Import von und die Forschung an
menschlichen Stammzellen wird Politik und Gesellschaft auch in den
kommenden Monaten und Jahren beschäftigen. Während Forscher an
einigen deutschen Instituten mit dem Import von Stammzellen offenbar
schon Fakten geschaffen haben, beschloss die Bundesregierung
unlängst, das Embryonen-Schutzgesetz nicht vor Ablauf der aktuellen
Legislaturperiode zu ändern. Das 17. Forum Pariser Platz setzt sich
unter dem Titel "Kinder nach Maß - Gen-Technologie und
Familienpolitik" mit den Risiken und Möglichkeiten angewandter
Gentechnologie auseinander.
    An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
    
    Edelgard Bulmahn, MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung
    Prof. Dr. Maria Böhmer, MdB, stellv. Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
    Prof. Dr. Detlev Ganten, Nationaler Ethikrat, wiss. Vorstand des
Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, Berlin
    Dr. Susanne Gaschke, Redakteurin, DIE ZEIT
    Prof. Josef Schmid, Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft an der
Universität Bamberg.
    
    Moderation: Martin Schulze, PHOENIX
    
    
    Dokumentarfilm
    23.15 Uhr Das deutsche Wohnzimmer
    Geschichten von Menschen, die sich einrichten
    
    Das deutsche Wohnzimmer ist mehr als nur ein Raum, in dem sich die
Familie versammelt, Gäste eingeladen werden, Kinder ihre Eisenbahn
aufbauen - es ist die Komposition des Geschmacks seiner Bewohner und
ein Spiegel ihrer Seele. Ein Schwenk durch das Wohnzimmer ist wie ein
Gang durchs Leben: Familien, Singles, Ehepaare richten sich ein und
dokumentieren damit ein Stück ihrer Lebensphilosophie. Der Film ist
eine Gratwanderung zwischen Situationskomik, Realsatire und der
Realität über das Leben in Deutschland: das Wohnzimmer als
Spiegelbild der Gesellschaft...
    Film von Wolfgang Ettlich (1999)
    
    
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