PHOENIX

Programmhinweis für Samstag, 21. Oktober 2000

Bonn (ots) - Geheimnisse unserer Welt Neue 2-teilige Reihe 19.15 Uhr Feuer im Eis 1. Teil: Die Mammutjäger Im ersten Teil der Dokumentation zeigen die Autoren Manfred Baur und Hannes Schuler, wie sich Wissenschaftler bemühen, dem vorhandenen Knochenmaterial neue Hinweise auf Aussehen und Lebensweise des Neandertalers zu entlocken. Auch der Einsatz modernster Computertechnologie und die Untersuchung von Eisbohrkernen aus Grönland ermöglichen interessante Spekulationen darüber, wer der Neandertaler wirklich war. Eine Gruppe von Jägern schleicht sich vorsichtig an. Doch die Beute ist wachsam. Die Mammutherde gerät in Aufruhr. Trotzdem gelingt es den Neandertalern, ein Tier zu isolieren und einen Abgrund hinunter zu drängen. So oder so ähnlich könnte sich eine Jagdszene vor 200000 Jahren im eiszeitlichen Europa abgespielt haben. Für diese 2-teilige Dokumentation erweckt der Computer Neandertaler und Mammuts eindrucksvoll zu neuem Leben. Es wird eine Technik angewandt, die sonst nur dem Spielfilm vorbehalten ist. Wie in "Jurassic Park" agieren Schauspieler und computeranimierte Wesen miteinander und ermöglichen so einen realistischen Einblick in die Welt des Neandertalers. Lange galt der Neandertaler als tumber Höhlenmensch mit Keule und Ganzkörperbehaarung. Auch schlechte Essgewohnheiten wurden ihm nachgesagt, wie zum Beispiel eine Vorliebe für das Hirn seiner Mitmenschen. Erst seit einigen Jahren kommen Forscher aus aller Welt mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass der Unhold tatsächlich ein begnadeter Überlebenskünstler mit vielfältigen Talenten und hochentwickelter Sozialstruktur gewesen sein muss. Er trotzte allen Widrigkeiten der Eiszeit und besiedelte nahezu ganz Europa und Westasien, von Wales im Nordwesten bis Gibralter im Südwesten und von Moskau bis Usbekistan im Osten. Auch in Israel und im Irak lebte er - vermutlich in schöner Eintracht mit unseren eigenen Vorfahren. Dokumentation von Manfred Baur und Hannes Schuler fotos über www.ard-foto.de Mein Ausland 20.15 Uhr Ölrausch Für den neuesten James Bond Film wählten die Macher einen Schauplatz, der in den Jahren des kalten Krieges für westliche Kameras unerreichbar war, die Ölfelder von Baku am kaspischen Meer. Ihr Thema ist der Kampf um den Stoff, der die modernen Industriestaaten am Leben erhält: das Öl. Claus Richter hat den Kaukasus in den vergangenen Jahren immer wieder besucht. Vor wenigen Wochen war er für PHOENIX da und schildert in seinem Beitrag die Geschichte und die neuesten Entwicklungen im Kampf um das Öl und den Einfluss des Westens auf die Region. Nichts ist mehr so, wie es unter sowjetischer Herrschaft war. Längst haben sich US-Amerikanische und europäische Ölkonzerne ihren Zugriff auf die Schätze von Baku gesichert. Washington betrachtet die Region als ihr Interessengebiet Für die ehemaligen Sowjetrepubliken Georgien und Aserbeidschan sind die USA und die Nato die Schutzmächte. Amerikanische Militärberater arbeiten in Georgien, die Soldaten des Landes tragen amerikanische Uniformen. Gleichzeitig sind immer noch russische Soldaten in Georgien stationiert. Dokumentation von Klaus Richter (2000) ots Originaltext: PHOENIX Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: PHOENIX-Kommunikation Tel: 0228/9584-193 Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Das könnte Sie auch interessieren: