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PHOENIX-Programmhinweis: ERSTAUSSTRAHLUNG - MEIN AUSLAND SPEZIAL - Ohne Wasser kein Leben, Sonntag, 05. September, 21.45 Uhr

Bonn (ots) - Ohne Wasser kann niemand überleben: kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze. Auf der Weltwasserwoche in Stockholm diskutieren Anfang September Experten über die immer knapper werdende Ressource. Aus diesem Anlass berichten für PHOENIX fünf Korrespondenten von ARD und ZDF in einem MEIN AUSLAND SPEZIAL aus Palästina, Kenia, China, New York und Singapur über die Bedeutung des Lebenselixiers Wasser.

Wasser ist Auslöser von und Druckmittel in Konflikten: Israel zum Beispiel verweigert den Palästinensern im Gaza-Streifen den Zugang zum Wasser, während viele Israelis ihre Felder mit Sprinkleranlagen bewässern oder aufwändige Gartenlagen und Swimmingpools unterhalten. In einigen palästinensischen Gegenden müssen die Menschen mit nur 20 Litern am Tag auskommen. In Kenia toben wegen der extrem knappen Wasserressourcen Stammeskriege. Rinder werden gegen Kalaschnikows getauscht und mit denen wiederum die wenigen Wasserstellen bewacht. Hier herrscht ein Kampf ums Überleben.

Viele Regionen sind akut von Wassermangel bedroht: So weitet sich in China die Wüste Gobi unaufhaltsam aus. Es regnet nicht, die Flüsse trocknen aus und die Bauern verlieren ihre Lebensgrundlage. Und bis Peking sind es nur noch knapp 70 Kilometer.

Doch es gibt auch Hoffnung auf Lösungen für die Wasserprobleme: In New York hat sich der Multimillionär Scott Harrison zum Ziel gesetzt, Menschen in benachteiligten Regionen mit Trinkwasser zu versorgen. Dazu veranstaltet er riesige Partys und sammelt dabei Millionen-Beträge, die er dann in Trinkwasseranlagen in Afrika investiert. So will er Pumpe für Pumpe die Welt verändern. Singapur hat dagegen Abwasser als Rohstoff für sich entdeckt: Mit neuester Technologie wird es zu sogenanntem "NEWater", hochreinem und trinkbarem Wasser, gemacht. Die selbst ernannte Weltwasserhauptstadt lockt damit jedes Jahr hunderte von Wissenschaftlern aus aller Welt an.

Film von Oliver Mayer-Rüth, Peter Schreiber, Jochen Graebert, Peter Kunz und Klaus-Peter Siegloch, PHOENIX 2010

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