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PHOENIX PROGRAMMHINWEIS
Mittwoch, 17. Mai 2000

Köln (ots) - 20.15 Uhr Schwerpunkt Viel Geld- viele Wünsche: Wem nützt, wem schadet die Steuerreform? Morgen wird die Steuerreform im Bundestag verabschiedet. Gerhard Schröder ist zufrieden, Deutschland befindet sich im Wirtschaftsaufschwung. Den Rückgang der Arbeitslosigkeit wertet er als Erfolg seiner Regierung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie ist dagegen unzufrieden, die Steuerreform belaste den Mittelstand zu stark. Was bedeutet die Steuerreform für Otto-Normalverbraucher? Kann Finanzminister Eichel mit der Steuerreform bis 2006 einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden realisieren? Andreas Ernst diskutiert diese Fragen mit den finanzpolitischen Sprechern ihrer Parteien: Gerda Hasselfeld, CDU, Dr. Barbara Höll, PDS, Christine Scheel, Bündnis 90/ Die Grünen und Hermann Otto Solms, FDP, Jörg Otto Spiller, SPD . Interessierte Zuschauer können sich unter Telefon: 01802- 8217 oder Fax: 01802 -8213 an der Diskussion beteiligen. 21.00 Uhr Weiter schuften fürs Finanzamt Bringt die Steuerreform die versprochene Entlastung für Arbeiter und Angestellt? An vier Beispielen dokumentieren die Autorinnen die Auswirkung der Steuerreform. Sie besuchen unter anderem den Abschreibungskünstler Eric Glatt Freiherr von Niesen, der pro Jahr eine Million Mark verdient, aber in der Vergangenheit keine Steuern gezahlt hat und den Facharbeiter mit Durchschnittseinkommen, Dirk Seidenthal. Vier Haushalte lassen sich auf den Lohnzettel und in die Steuererklärung, ins Portemonnaie und in den Einkaufswagen gucken. Dabei zeigt sich, der große Wurf ist die Steuerreform nicht. Abschreibungskünstler zahlen jetzt zwar drauf, aber die hohe Belastung der Durchschnittsverdiener mit Lohnstuern, Sozialabgaben, indirekten Steuern und Gebühren verringert sich fast nicht. Sie schuften weiter fürs Finanzamt. Dokumentation von Susanne Wieseler und Anne Gesthuysen ots Originaltext: PHOENIX Kommunikation Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: PHOENIX Kommunikation, Telefon 0221-220-8477, Fax 0221-220-8089 Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

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