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Im Dialog - Alfred Schier mit Wolfgang Clement, PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS für Freitag, 20. März, 24.00 Uhr und Sonntag, 22. März, 11.15 Uhr

    Bonn (ots) - "Als Sozialdemokrat ohne Parteibuch" wolle er sich auch weiterhin an politischen Diskussionen beteiligen, verkündete der Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement mit seinem Austritt aus der SPD im November 2008 - nach 38 Jahren Partei-Mitgliedschaft. Genossin Andrea Ypsilanti zu wählen, solle man sich wegen ihrer energiepolitischen Pläne gut überlegen, riet er der Wählerschaft nur eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen. Was folgte waren Austritts-Aufforderungen und ein Parteiordnungsverfahren, das mit einer Rüge und seinem Austritt endete. Jetzt redet Clement "Klartext", so der Titel seines soeben veröffentlichten Buches. Er formuliert nicht nur seine Ideen zur Verbesserung des Landes, er rechnet ab: Die gesamte SPD sei "infiziert" mit dem "Problem der mangelnden Glaubwürdigkeit", schreibt er. SPD-Chef Franz Müntefering rufe "in allen deutschen Landen" zu Koalitionen mit der LINKEN auf, wenn dadurch ein Sozialdemokrat Ministerpräsident werden könnte, so Clement. Müntefering füge der Partei damit "schweren Schaden" zu. Wolfgang Clement mischt sich ein - wie versprochen auch ohne Parteibuch.

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