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PHOENIX-ERSTAUSSTRAHLUNG - Machtspiele im Kreml - Putins Schachzüge, Dienstag, 6. Mai 2008, 21.00 Uhr

Bonn (ots) - PHOENIX zeigt in der aufwendigen Reportage "Machtspiele im Kreml", wie Wladimir Putin in den acht Jahren seiner Amtszeit als Präsident der Russischen Föderation ein Machtsystem aufgebaut hat, das seinen Einfluss in allen bedeutenden Bereichen festlegt. Am 2. März 2008 wurde in Russland ein neuer Präsident gewählt. Putins Nachfolger wird sein enger Vertrauter Dimitrij Medwedew. Seit 2000 war es das Ziel Putins, alle Macht auf den Kreml zu konzentrieren - und er hat es konsequent verfolgt: Die internationale Politik kommt nicht an Moskau vorbei. Die Armee, die sich in den 90er Jahren noch in einem jämmerlichen Zustand befand, wächst an Bedeutung. Auf der internationalen Bühne wird Dimitrij Medwedew hier nichts anders machen. Schon vor seiner Vereidigung wurde das offensichtlich. Die Geheimdienste sind eine weitere Machtstütze, insbesondere für den Ex-Geheimdienstler Putin. Als Premier will er sich künftig verstärkt um die Wirtschaft kümmern. Die Wirtschaft ist für Putin schon seit seinem Amtsbeginn ein Faktor nationaler Sicherheit. Die riesigen Einnahmen aus der Energiewirtschaft nutzt der Staat, indem er sich profitable und global wichtige Branchen aneignet. Gegen ausländische Investitionen schirmt sich der Kreml ab: Ein neues Gesetz, kurz nach der Wahl in die Duma eingebracht, enthält eine Liste strategisch wichtiger Wirtschaftsbereiche, in denen ausländische Unternehmen - wenn überhaupt - nur noch eingeschränkt investieren können. Das letzte Wort spricht hier der Premierminister. Manche ausländische Firma hat bereits erfahren müssen, dass der Staat viele Wege kennt, sie aus profitablen Bereichen zu vertreiben. Man muss sich gut stellen mit denen, bei denen alle Fäden zusammenlaufen - im Großen wie im Kleinen. Kaum einer kann sich vorstellen, dass Putin die Zügel der Macht ganz aus der Hand geben wird. Film von Britta Hilpert und Roland Strumpf, ZDF-Studio Moskau (PHOENIX, 2008) Wiederholung: Mittwoch, 7. Mai 2008, 14.00 Uhr Pressekontakt: PHOENIX PHOENIX-Kommunikation Telefon: 0228 / 9584 193 Fax: 0228 / 9584 198 pressestelle@phoenix.de Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

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