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Im Dialog - Alfred Schier mit Günter Wallraff, PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS für Freitag, 29. Juni 2007, 24.00 Uhr, und Sonntag, 1. Juli 2007, 11.15 Uhr

    Bonn (ots) - "Ich bin eigentlich ein schlechter Lügner", sagt Günter Wallraff über sich. Dennoch schaffte es der Journalist und Schriftsteller immer wieder und über Monate hinweg, als eine andere Person zu leben. Als Reporter "under cover" hat er sich viele Feinde gemacht: als Türke Ali bei Thyssen, als Redakteur Hans Esser bei BILD, als Bürobote Friedrich Wilhelm Gies beim Versicherungskonzern Gerling. "Man muss täuschen, um an die Wahrheit zu kommen", schreibt Wallraff in seinem Millionenbestseller "Ganz unten".

    Günter Wallraff wird am 1. Oktober 65 Jahre alt. Er begann mit seinen ersten Reportagen in den 60 er Jahren. Dafür hielt er sich als Obdachloser in Asylunterkünften auf, ließ sich als Alkoholiker in die Psychiatrie einsperren. Im Mai 1974 kettete er sich in Athen an eine Säule an und forderte in Flugblättern die Freilassung aller politischen Gefangenen des damaligen Militärregimes. Sein Freund Salman Rushdie, vom damaligen Ayatollah Khomeini wegen seiner "satanischen Verse" zum Tode verurteilt, fand in Wallraffs Haus stets ein sicheres Versteck. Springer-Zeitungen warfen Wallraff vor, mit der Stasi zusammengearbeitet zu haben. Doch der Journalist setzte sich vor Gericht durch:  der Verlag darf den Journalisten nicht mehr als "IM der Stasi" bezeichnen.

    Nun ist Günter  Wallraff zurück. Für die Wochenzeitung "Die Zeit" schreibt er wieder als Reporter mit Tarnkappe.

    Günter Wallraff erzählt über die Rollen seines Lebens - im Dialog mit Alfred Schier.

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