Asklepios Kliniken

Asklepios: Anhaltendes Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Halbjahr 2016

Hamburg (ots) -

- Umsatzerlöse um 4,5 Prozent auf EUR 1,6 Mrd. gesteigert
- EBITDA-Marge auf 11,1 Prozent verbessert
- Zahl der behandelten Patienten erhöhte sich um 4,2 Prozent auf rund
  1,2 Mio. Patienten
- Konzerngeschäftsführung bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für
  das Gesamtjahr
- Finanzierungsmaßnahmen im ersten Halbjahr erfolgreich abgeschlossen 

Der Asklepios Konzern hat seine Position als einer der führenden privaten Klinikbetreiber Deutschlands im ersten Halbjahr 2016 weiter ausgebaut. Das Unternehmen konnte gegenüber dem Vorjahr alle wesentlichen Konzernkennzahlen verbessern. Insbesondere die erneut steigenden Patientenzahlen haben zu dem Erfolg beigetragen. In den ersten sechs Monaten 2016 ließen sich insgesamt 1,2 Mio. Patienten in einer der 150 Gesundheitseinrichtungen behandeln - ein Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Asklepios kann Profitabilität erneut steigern

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf insgesamt EUR 1,6 Mrd. (H1 2015: EUR 1,5 Mrd.). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 6,6 Prozent auf EUR 179,6 Mio. (H1 2015: EUR 168,5 Mio.) Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,1 Prozent (H1 2015: 10,9 Prozent). Die gestiegene Rentabilität ist insbesondere auf einen unterproportionalen Anstieg der Materialaufwandquote zurückzuführen. Diese konnte Asklepios durch Effizienzsteigerungen um 0,5 Prozentpunkte auf 21,4 Prozent senken (H1 2015: 21,9 Prozent). Das Konzernzwischenergebnis betrug für das erste Halbjahr 2016 insgesamt EUR 83,7 Mio. (H1 2015: EUR 86,4 Mio.). Die Umsatzrendite liegt aufgrund des überproportionalen Anstiegs des Zinsaufwandes, im Wesentlichen bedingt durch die EUR 580 Mio. Schuldscheinemission im zweiten Halbjahr 2015, mit 5,2 Prozent (H1 2015: 5,6 Prozent) leicht unter dem Niveau des Vergleichszeitraums .

"Die Asklepios Kliniken können im ersten Halbjahr 2016 in nahezu allen Einrichtungen auf steigende Umsatz- und Patientenzahlen zurückblicken. Der kontinuierlich höhere Patientenzustrom in unsere Häuser zeigt deutlich, dass der von uns eingeschlagene Weg der Richtige ist: Die klaren, zukunftsorientierten und an höchsten Qualitätsstandards ausgerichteten medizinischen Leistungsprofile unserer Kliniken ziehen immer häufiger auch Patienten von außerhalb des direkten Einzugsgebiets unserer Einrichtungen an. Wir werden daher den Ausbau unserer medizinischen Hochleistungszentren, unseren Centers of Excellence, weiter vorantreiben", kommentiert Kai Hankeln, CEO.

Stabiles bilanzielles Fundament sichert die zukünftige Entwicklung

Das Eigenkapital summierte sich zum Stichtag 30. Juni 2016 auf rund EUR 1,2 Mrd. (31.12.2015: EUR 1,2 Mrd.). Es bietet somit eine solide finanzielle Basis für das weitere Wachstum des Asklepios Konzerns. Mit 35,4 Prozent lag die Eigenkapitalquote über dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2015 (31.12.2015: 34,7 Prozent). Der Verschuldungsgrad verbesserte sich auf das 1,4-fache des EBITDA (31.12.2015: 1,6x). Die Nettoverschuldung betrug zum Bilanzstichtag EUR 529,8 Mio. (31.12.2015: EUR 595,9 Mio.).

Im ersten Halbjahr investierte der Asklepios Konzern insgesamt EUR 99,0 Mio. Der Eigenanteil der Investitionen wurde vollständig aus dem operativen Cashflow finanziert, der sich zum 30. Juni 2016 auf EUR 150,7 Mio. summierte (H1 2015: 126,3 Mio.). Die Mittel wurden insbesondere für Maßnahmen zur Verbesserung der Patientenbetreuung sowie den strategischen Ausbau der Centers of Excellence verwendet.

Finanzierungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen

Asklepios hat das letzte Halbjahr genutzt, um diverse strategische Finanzierungsmaßnahmen im Gesamtkonzern durchzuführen. Dazu zählte die erfolgreiche Restrukturierung des Konsortialkredits per 'Amend & Extend' mit Volumenaufstockung auf EUR 365 Mio. und Laufzeitverlängerung, die Refinanzierung des Konsortialkredits der MediClin AG in Höhe von EUR 60 Mio. sowie die Rückführung von bilateralen Altdarlehen über EUR 100 Mio. "Damit ist das Ziel einer klaren und transparenten Finanzierungsstruktur im Konzern umgesetzt, Kreditdokumentationen der wesentlichen Finanzierungsinstrumente sind im Gesamtkonzern harmonisiert, strukturelle Nachränge abgelöst und Kapitalkosten optimiert", erklärt CFO Hafid Rifi.

Ausblick bestätigt

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2016 bestätigt die Konzerngeschäftsführung des Asklepios Konzerns den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2016. Erwartet wird ein organischer Umsatzzuwachs zwischen 2 bis 3,5 Prozent sowie eine leichte aber nachhaltige Steigerung des EBITDA gegenüber dem Vorjahr.

Den Konzern-Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2016 finden Sie unter www.asklepios.com/konzern/unternehmen/investors/berichte/

Konzern-Kennzahlen im Vorjahresvergleich

                         6 Monate   6 Monate
Mio. EUR                 2016       2015 
Patientenzahl            1.152.425  1.105.516
Umsatz                   1.610,8    1.541,1
EBITDA                   179,6      168,5
EBITDA-Marge in %        11,1       10,9
Konzernzwischenergebnis  83,7       86,4
Umsatzrendite in %       5,2        5,6
Nettoschulden/ EBITDA    1,4x       1,9x 

Über Asklepios

Der Gesundheitskonzern Asklepios Kliniken GmbH zählt zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patienten mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über 150 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2015 wurden 2,3 Mio. Patienten in Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 46.000 Mitarbeiter.

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