Asklepios Kliniken

Asklepios Klinikum Harburg eröffnet großen Neubau
50-Mio-Euro-Projekt: Neue Zentrale Notaufnahme, Hybrid-OP, Herzkatheterlabore, CT, moderne Intensivstationen und mehr Komfort für die Patienten

Eingangsbereich Neubau und altes Hochhaus Asklepios Klinik Hamburg Harburg. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/65048 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Asklepios Kliniken/Asklepios Kliniken (Martin Foddanu Photography)"

Hamburg (ots) - Nach knapp zwei Jahren Bauzeit und einer Investitionssumme von insgesamt 52 Millionen Euro, davon 30 Millionen Euro aus dem Krankenhaus-Investitionsprogramm der Stadt Hamburg, hat das Asklepios Klinikum Harburg heute den Neubau (Haus 1) festlich eröffnet. Das sechsgeschossige Gebäude mit Tiefgarage und neuem, zentralen Eingangsbereich verfügt unter anderem über einen Hubschrauberlandeplatz, eine deutlich vergrößerte Zentrale Notaufnahme, neue Herzkatheterlabore, CT, einen Hybrid-Operationsaal sowie über hochmoderne Intensivstationen mit Platz für 60 Patienten.

"Hamburg bekennt sich gerade durch seine Investitionen in die Qualität der Krankenhäuser zu seiner Position als Gesundheitsstandort und Gesundheitsversorger der Metropolregion. Diesen Weg der konsequenten Modernisierung wollen wir weiter gehen, insbesondere auch in der Not- und Unfallversorgung, die im Hamburger Süden speziell durch die Asklepios Klinik Harburg sichergestellt wird", so Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. "Das Klinikum nimmt darüber hinaus aber auch einen essentiellen Auftrag für die Versorgung der Bevölkerung ein und wird durch den modern strukturierten Neubau die Möglichkeiten zur Behandlung der Patientinnen und Patienten wesentlich verbessern."

"Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung der Stadt Hamburg hätte dieser Neubau nicht realisiert werden können", sagte Dr. Thomas Wolfram, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken, anlässlich der festlichen Eröffnung. "Als Maximalversorger steht unsere Klinik für ein einzigartiges medizinisches Angebot im Raum Süderelbe. Mit dem Neubau, der neuen Technik und dem erweiterten Leistungsangebot verfügen wir jetzt über noch bessere Voraussetzungen, um den Patienten eine hochspezialisierte Diagnostik und Therapie anzubieten. Das gilt insbesondere für den Bereich der Herzmedizin", so Dr. Wolfram.

Dr. Ulrich Wandschneider, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken Gruppe mit Sitz in Hamburg, bedankte sich in seinem Grußwort für die gute und bewährte Partnerschaft zwischen Asklepios und der Stadt Hamburg. "Asklepios ist jetzt zehn Jahre in Hamburg aktiv und hat in dieser Zeit rund 500 Millionen aus Eigenmitteln in die Kliniken investiert. Eine weitere halbe Milliarde Euro hat die Stadt an Fördermitteln bereit gestellt, dafür gebührt ihr großer Dank, denn nicht alle Bundesländer agieren so weitsichtig und verantwortungsvoll im Bereich der Krankenhausinvestitionen und der Gesundheitsvorsorge wie Hamburg," so Dr. Wandschneider. "Gemeinsam haben wir die Hamburger Kliniken in den vergangenen zehn Jahren wieder auf gesunde Beine gestellt und zukunftsfähig gemacht - und dabei auch den medizinischen Standort Hamburg gestärkt, wie man hier am Beispiel Harburg eindrucksvoll sehen kann." Dr. Wandschneider hob zudem die positiven Effekte hervor, die sich aus den Investitionen in die Kliniken ergeben: "Krankenhäuser sind Wirtschaftsmotoren für die Region. Die Investitionen lohnen sich, weil jeder investierte Euro Arbeitsplätze erhält und oft sogar neue, zusätzliche Jobs schafft, wie Asklepios hier in Hamburg seit Jahren zeigt. Vor allem aber kommen moderne, leistungsfähige Kliniken der Patientenversorgung zugute."

Fakten zum Neubau und zum Asklepios Klinikum Harburg

   - Das Asklepios Klinikum Harburg verfügt aktuell über 774 Betten, 
     beschäftigt 1.500 Mitarbeiter und versorgte 2013 rd. 76.000 
     Patienten (davon 43.500 ambulant und 32.500 stationär).
   - Der Neubau (Haus 1) hat mehr als 23.000 Quadratmeter  
     Geschossfläche. Insgesamt 2.500 Quadratmeter Fensterfläche 
     bieten den Patienten einen Ausblick ins Grüne, und von den 
     oberen Stockwerken aus sogar auf den Hafen.
   - Die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) wurde Anfang August in 
     Betrieb genommen und versorgt im Durchschnitt 120 Notfälle pro 
     Tag. Die neue ZNA verfügt jetzt über eine doppelt so große 
     Fläche und ist auf ein weiteres Wachstum ausgelegt.
   - Acht Millionen Euro wurden in neue Medizintechnik investiert, 
     davon entfallen allein drei Millionen Euro auf den Bereich 
     Röntgen.
   - Der Hubschrauberlandeplatz, auf dem bis zu zwei Helikopter 
     gleichzeitig landen können, entspricht der neuen Verordnung und 
     modernsten Standards und hat ca. eine Million Euro gekostet.
   - Eine weitere Million Euro hat die Klinik in 450 neue, elektrisch
     verstellbare und komfortable Betten investiert. Die alten, noch 
     voll funktionsfähigen mechanischen Betten wurden an 
     Hilfsprojekte und medizinische Einrichtungen im Baltikum, in 
     Benin/Westafrika und Serbien gespendet. In Kürze geht eine 
     weitere Ladung in den Süd-Sudan 
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