BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Sanierungsarbeiten an Dach- und Fassadenflächen der Doppelkirche Schwarzrheindorf in Bonn haben begonnen

Bonn (ots) - Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Köln hat im Juli 2016 mit den Sanierungsarbeiten an der romanischen Doppelkirche St. Maria und Clemens in Bonn Schwarzrheindorf begonnen.

Die Doppelkirche St. Maria und Clemens in Bonn Schwarzrheindorf ist eine Patronatskirche aus dem Jahre 1151. Eigentümerin ist das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bezirksregierung Köln als zuständige Behörde hat den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln mit der Umsetzung der Baumaßnahmen beauftragt.

Aufgrund aufgetretener Schäden im Dachbereich des Kirchengebäudes begutachtete ein Gutachter die Beschaffenheit der Dachflächen. Dabei wurde festgestellt, dass das Schadensbild im Bereich des Schieferdaches größer war, als ursprünglich angenommen. Anhand dieser Feststellungen und aus wirtschaftlichen Gründen hat sich die Bezirksregierung Köln zur Sanierung der gesamten Dach- und Fassadenflächen der romanischen Doppelkirche entschlossen.

Im Juli 2016 hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Dazu wird die gesamte Baumaßnahme in zwei Bauabschnitte eingeteilt. Der erste Bauabschnitt umfasst eine neue Dacheindeckung (Schiefereindeckung in Altdeutscher Deckung) und Sanierung der während der vergangenen Jahrzehnte witterungsbedingt in Mitleidenschaft gezogenen Fassade. Ausgenommen ist die Turmspitze. Hier werden ausschließlich kleine Reparaturarbeiten vorgenommen. Die Fassade wird nach diversen Ausbesserungsarbeiten des Natursteinmauerwerks und Erneuerung der bestehenden Bleiabdeckungen mit einem neuen Anstrich versehen und nach derzeitigem Sachstand Mitte 2017 zum Abschluss gebracht. Im Anschluss daran werden im zweiten Bauabschnitt die Außenanlagen, welche größtenteils gepflastert bzw. plattiert sind, überarbeitet und in geringem Maße umgestaltet. Die voraussichtliche Fertigstellung beider Bauabschnitte erfolgt Ende 2017.

Alle Arbeiten werden in enger Abstimmung mit der Eigentümerin und dem Denkmalschutz umgesetzt.

Zu den Kosten der Sanierung können derzeit keine Angaben gemacht werden, da das Wettbewerbsverfahren zur Beauftragung der ausführenden Firmen noch nicht zum Abschluss gebracht worden ist.

Ein Patronat des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Patronatsanteil des Landes NRW beträgt bei dieser Kirche 100 Prozent und wird für den notwendigen baulichen Unterhalt verwendet. Patronat bedeutet: Der Staat hat sich im Zuge der Säkularisierung zur Kompensation von enteigneten Kirchengütern rechtlich verpflichtet, die Baulast an sog. Patronatsgebäuden zu übernehmen.

Bei dem Kirchengebäude handelt es sich um ein zweigeschossiges Hauptschiff mit einem kirchentypischen Grundriss mit Langhaus, Chor im Osten sowie nach Norden und Süden jeweils ein Querschiff. Im Kreuzungspunkt des Querschiffes mit dem Langhaus überragt der Kirchturm das Hauptgebäude. Im Obergeschoss ist umlaufend ein Umgang als "Zwerggalerie" mit offener Seite vorhanden. Der Zugang zur "Zwerggalerie" im zweiten Obergeschoß erfolgt über die vorhandene Treppenanlage des Anbaus an der Südseite des Hauptschiffs. Auf der Nordseite ist ein zweigeschossiger, abgewinkelter Anbau mit einem Innenhof, ebenerdigen Durchgängen an das Hauptschiff gebaut. Auf der Südseite sind teilweise eingeschossige Anbauten vorhanden, die das Pfarrhaus im Süden und die Kirche baulich verbinden.

Das Gebäude misst in seinen Grundabmessungen eine Länge von ca. 36 m, eine Breite ca. 16,50 m und eine Höhe bis zur Kirchturmspitze von ca. 46 m. Das gesamte Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz.

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