BDH - Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie

Moderne Heizungen: Antwort auf explodierende Warmmieten

Köln (ots) - Moderne, effiziente Heizungen sichern Mieter und Vermieter auch langfristig gegen weiter steigende Preise für Heizöl und Gas ab. Die Potenziale und Chancen einer umfassenden Modernisierung des Heizungsbestands in Deutschland standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Pressekonferenz des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) mit dem Deutschen Mieterbund (DMB).

"Nur etwa 10 Prozent des Deutschen Heizungsbestands sind auf dem aktuellen Stand der Technik" erläuterte BDH-Präsident Klaus Jesse. Gerade vor dem Hintergrund explodierender Energiepreise und wachsender Klimaprobleme sei dies erschreckend. Denn: Dies bedeute nicht nur Millionen Tonnen vermeidbarer CO2-Emissionen, sondern vor allem auch erhebliche vermeidbare finanzielle Belastungen für die Mieter.

Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes: "Schon im Jahr 2006 haben die Mieter durchschnittlich 1,07 Euro pro Quadratmeter für Heizung und Warmwasser aufbringen müssen. Für das Jahr 2008 muss man jetzt damit rechnen, dass der Preis auf 1,50 Euro und höher klettert. Das bedeutet jährliche Heizkosten von 1.440 Euro für eine 80 Quadratmeter große Wohnung."

Eine Antwort auf die explodierenden Warmmieten sieht Jesse in der beschleunigten Modernisierung der völlig veralteten Heizungsanlagen in Mietobjekten: "Der Austausch eines alten Heizkessels und die Installation moderner Brennwerttechnik oder auch von Wärmepumpen, Mini-BHKWs bzw. Holzzentralheizungskesseln reduziert den Energieverbrauch um über 30 %. Wird der Austausch gekoppelt mit einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung oder auch Heizungsunterstützung, können zusätzlich bis zu 15 % eingespart werden."

Jesse verwies in diesem Zusammenhang auf attraktive Förderinstrumente im CO2-Gebäude-sanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau und dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. Jesse sieht auch für Vermieter Vorteile durch Erhöhung der Attraktivität ihrer Gebäude und Reduzierung der Betriebskosten durch die moderne Anlagentechnik.

Dass Heizungsmodernisierungen auf eine positive Resonanz bei der Mieterschaft treffen, zeigt eine aktuelle Umfrage von Immoscout. Demnach ist für 86 % der Befragten der energetische Zustand des Hauses, in dem sie wohnen, wichtig oder sehr wichtig.

Weitere Pressematerialien zu diesem Termin unter www.bdh-koeln.de

Pressekontakt:

Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik
e.V.
Reiner Zieprig (Projektleiter BDH)
Tel.: 02203 / 93593-0
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