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3sat zeigt fünfteilige Dokumentation über Indonesiens Tierwelt

Ein Walhai - Der größte Fisch der Erde kann bis zu 13 Meter lang und mehr als 12 Tonnen schwer werden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/Ralph Bower"

Mainz (ots) -

ab Donnerstag, 10. August 2017, 16.15 Uhr, 3sat
Erstausstrahlungen 

Indonesien ist mit über 17.000 Inseln der größte Inselstaat der Welt. In seinen tropischen Gewässern und Regenwäldern haben sich außergewöhnliche Arten entwickelt. Die dort heimischen Tiere und Pflanzen sind teils mit asiatischen, teils mit australischen Arten verwandt. Der Grund: Vor 10.000 Jahren waren die Inseln wegen niedriger Wasserstände Teil des Festlands. 3sat bereist in der fünfteiligen Dokumentation "Indonesien - ungezähmt" ab Donnerstag, 10. August 2017, 16.15 Uhr, Indonesiens Flora und Fauna.

In der ersten Folge, "Im Reich der Riesen", am Donnerstag, 10. August 2017, 16.15 Uhr, geht es unter anderem um den Dreihornkäfer. Mit seinen zehn Zentimetern ist er ein wahres Rieseninsekt - und gemessen an seinem Körpergewicht eine der stärksten Kreaturen der Erde. Der Palmendieb ist mit 40 Zentimetern Körperlänge das größte an Land lebende Krebstier. Für seine Lieblingsnahrung klettert er geschickt auf Palmen, die "geernteten" Kokosnüsse knackt er mit seinen starken Scheren.

"Inseln im Monsun", die zweite Folge, zeigt am Donnerstag, 10. August 2017, 17.00 Uhr, dass zahlreiche Flüsse, die Meeresküste und große Süßwasserseen Indonesiens Landschaft charakterisieren. Ausgeprägte Regenzeiten sind der Lebensspender für Fauna und Flora. Starkregen eröffnen ein "Buffet" im Regenwald: Blüten, Früchte, Samen - ein Paradies für hungrige Affentruppen. In den feuchten Waldgebieten jagt der Fisch-Uhu, und nach Einbruch der Dämmerung starten bei Beginn der Monsunregen die Leuchtkäfer eine einmalige Lightshow.

Die Inseln Indonesiens sind Teil des Pazifischen Feuerrings. Erdbeben und vulkanische Aktivität gehören zum Alltag, wie die dritte Folge, "Im Schatten der Vulkane", am Donnerstag, 10. August 2017, 17.45 Uhr, zeigt. Viele Tiere machen sich die Erdwärme, heiße Quellen oder mineralienhaltige Böden zunutze. Großfußhühner scharren beispielsweise für ihre Eier tiefe Löcher in die warme Vulkanerde und verwenden sie als Brutkasten, Bartschweine suhlen sich im mineralienreichen Schlamm.

Die vierte Folge, "Versteckte Welten", am Freitag, 11. August 2017, 17.00 Uhr, stellt Lebewesen in den Mittelpunkt, die ihr Aussehen so verändern können, dass sie Pflanzenteilen gleichen. So imitiert die Kronenfangschrecke perfekt eine Orchideenblüte - und auf der Suche nach vermeintlich süßem Nektar laufen ihr kleine Insekten direkt ins Maul. Auf dem Meeresboden tarnen sich Röhrenaale als Seegras.

Indonesien ist das Reich der Reptilien, und so heißt die fünfte Folge am Freitag, 11. August 2017, 17.45 Uhr, "Im Land der Drachen". Zu den eindrucksvollsten dieser "Drachen" zählt der Komodo-Waran: Seine Länge von fast drei Metern und sein Gewicht von mehr als 70 Kilo machen ihn zu einem furchterregenden Raubtier. Der kleine Flugdrache lebt in Baumkronen. Dank seiner Gleitflächen segelt er elegant von Baum zu Baum, bis zu 50 Meter weit, und entgeht so den meisten Fressfeinden.

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