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3sat: Kulturzeit
Ausgewählte Themen von Montag, 4. bis Freitag, 8. Februar 2002

    Mainz (ots) - Am Montag, 4. Februar, beschäftigt sich "Kulturzeit"
noch einmal mit dem Urteil gegen das Satanistenpaar, das einen
Kollegen grausam ermordet hat, und fragt nach, wie stark Satanismus
in unserer Gesellschaft verankert ist. Spiegelt Satanismus, wie der
Sektenexperte Ingolf Christiansen vermutet, nicht in einer
überzeichneten Form den "Sozialdarwinismus in Gesellschaft und
Wirtschaft wider, wo nur noch Profitmaximierung zählt und jeder den
anderen übers Ohr hauen will?" Oder ist der Satanismus eher Zeichen
einer sich wieder dem Spirituellen, Okkulten und Religiösen
zuwendenden Gesellschaft? An der theologischen Fakultät der
Universität Zürich läuft in diesem Semester gar eine Vorlesungsreihe
über Satanismus, in der auch führende Satanisten mit Vorträgen zu
Wort kommen. "Kulturzeit" fragt nach.
    
    Dienstag, 5. Februar, steht noch einmal im Zeichen der beiden
Gipfel in Porto Alegre (Weltsozialforum) und New York
(Weltwirtschaftsforum). "Kulturzeit" stellt eine der prominentesten
Globalisierungskritikerinnen vor, die zum Weltwirtschaftsforum
eingeladen wurde: Noreena Hertz. Die 34 Jahre alte Ökonomin, die in
St. Petersburg die Börse mit aufgebaut hat, ist heute Professorin in
Cambridge. In ihrem Buch "The Silent Takeover" (deutscher Titel: "Wir
lassen uns nicht kaufen") beklagt sie, dass unter dem Druck
transnational operierender Konzerne die Spielräume für die Politik
immer enger würden. Sie fordert ein Weltsozialforum, das auf der
selben Ebene agiert wie die WTO, um eine sozial verträglichere
Globalisierung zu gewährleisten.
    
    Am Donnerstag, 7. Februar, stellt "Kulturzeit" den Burda-Konzern
und seine Geschichte vor. Peter Köpf beschreibt in seinem neuen Buch
den Werdegang Hubert Burdas, der einst als Student der
Kunstgeschichte fast Kommunist geworden wäre, dann aber doch lieber
den Verlag seines Vaters Franz Burda übernahm und ihn zu einem der
größten Medienunternehmen Deutschlands machte.
    
    Donnerstag, 7. Februar, und Freitag, 8. Februar, stehen ganz im
Zeichen der Berlinale. "Kulturzeit" berichtet über die Hintergründe,
stellt die Highlights vor und zeigt auch die stillen Filme, die man
unbedingt sehen muss.
    
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