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3sat: Recht brisant
Donnerstag, 4. Oktober 2001, 22.25 Uhr

    Mainz (ots) - Nach den US-Attentaten - Kampf dem Terror: Deutscher
Herbst 1977 - auf der Suche nach einer Hand voll Terroristen geraten
drei Millionen Bundesbürger in die Rasterfahndung - auch eine
Gefährdung von Freiheitsrechten. 25 Jahre danach wird der Westen von
einer noch viel perfideren Gefahr überschattet: fundamentalistische
Selbstmordattentäter.
    
    Hat die Politik aus den Erfahrungen der 70er Jahre gelernt?
Hektisch werden jetzt neue Gesetze geschmiedet, um der Gefahr Herr zu
werden: weniger Datenschutz, weniger Freiheiten für die religiösen
Vereine, mehr Überwachung. Sind das die richtigen Mittel, um
potentielle Attentäter aufzuspüren oder ist das nur symbolische
Politik zur Beruhigung der Bürger?
    
    Kampfhunde - verwirrende Rechtslage in den Ländern: Schreckliche
Bilder von einer Kampfhunde-Attacke in Hamburg liefen im Sommer 2000
über alle Bildschirme. Ein kleiner Junge war ums Leben gekommen.
Unter starkem öffentlichem Druck erließen die meisten Bundesländer
harte Vorschriften gegen Halter von Kampfhunden.
    
    Doch in vielen Fällen schwächten Gerichte die neuen Regeln wieder
ab. So entstand eine verwirrende Rechtslage. Woran sollen sich
Hundehalter jetzt orientieren? Müssen sich gerade Eltern von kleinen
Kindern weiterhin Sorgen machen wegen der Angriffe von aggressiven
Hunden? Welche Gründe nennen die Gerichte für ihre Urteile zum Thema
Kampfhund?
    
    
    Es moderiert Bernhard Töpper.
    
    
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