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3sat erinnert an Hiroshima und Nagasaki

    Mainz (ots) - Mit zwei Beiträgen erinnert 3sat an die ersten
Einsätze der Atombombe durch die US-Amerikaner am 6. und am 9. August
1945 in Hiroshima und Nagasaki: Die erste Sendung "Hiroshima, 6.
August 1946 - Die nukleare Bedrohung" am Sonntag, 5. August, ab 20.15
Uhr, stammt aus der 18-teiligen Reihe "20 Tage im 20. Jahrhundert".
Der Filmemacher Bernd Dost vertritt die These, dass die Opfer der
Atombombe von Hiroshima und Nagasaki das Bewusstsein für die
Schrecken atomarer Vernichtung geschärft haben und so möglicherweise
einen weiteren Kriegseinsatz dieser Bombe verhinderten. Zeitzeugen
für diesen Film sind Atombombenopfer, Jesuitenpater Professor Karl
Luhmer, der die Explosion der Bombe in Hiroshima miterlebte,
Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, Michail Gorbatschow, der
Atomphysiker Joseph Rotblat, der Psychoanalytiker Horst-Eberhard
Richter sowie der Diplomat Hans-Georg Wieck.
    
    Am Montag, 6. August, folgt ab 23.10 Uhr "Hiroshima, Nagasaki -
Atombombenopfer sagen aus", eine Dokumentation von Hans-Dieter Grabe
aus dem Jahr 1985, in der die Leidtragenden des Bombenabwurfs über
ihre gesellschaftliche Diskriminierung sprechen. Der Dokumentarfilm,
der mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, revidiert die
allgemeine Vorstellung "Wenn die Atombombe fällt, bin ich sowieso
sofort tot" und entlarvt sie als vermeintlich "tröstende" Illusion.
    
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