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3sat Programmhinweis
nano - die Welt von morgen
Montag, 2., bis Freitag, 6. Juli 2001, 18.30 Uhr

    Mainz (ots) - Mystery Spot: Hunde betreten dieses Gebiet nicht, Vögel bauen in diesem Teil der Redwoods keine Nester, jeder Kompass spielt verrückt ... Anwohner nennen das nur wenige 1.000 Quadratmeter große Gebiet bei Santa Cruz "Mystery Spot". Schon auf dem Weg zu den wenigen windschiefen Gebäuden auf dem Hügel gerät die Körperbalance durcheinander. In den Gebäuden sind merkwürdige Phänomene zu beobachten: Pendel, die im Ruhezustand zu einer Seite neigen, Größenvergleiche, die vollkommen unerwartet ausfallen, und Kugeln, die ein ebenes Brett hinaufrollen. Geologen, Astrologen und Astronomen sind alle ratlos. "nano" besucht am Montag, 2. Juli, den mysteriösen Ort.

    Patentierte Stammzellen: Derzeit sind drei Forschungsgruppen berechtigt, Forschungen mit embryonalen Stammzellen zu steuern. Auf menschlichen embryonalen Stammzellen liegen nicht nur Verfahrens-, sondern auch Stoffpatente: Das bedeutet, dass nicht nur die Produktion von Stammzellen geschützt wird, sondern auch die Zell-Linien selbst - mit weit reichenden Folgen: Die Inhaber der Patente können über Lizenzverträge gewähren, welche Forschungen gemacht werden dürfen, und sich außerdem auf Grundlage der Europäischen Biopatent-Richtlinien Rechte auf diese Ergebnisse sichern. Gegner dieser Vorschrift, unter anderen etliche Europaparlamentarier, richten sich gegen "Patente auf Leben". Denn das Patentrecht sieht vor, nur "neue Erfindungen" zu patentieren - Stammzellen sind aber weder neu noch erfunden. Für die Wissenschaft hätte dies weit reichende Folgen, wenn die Stammzellen patentfrei wären: Sie müsste nicht versuchen, eigene Zell-Linien zu entwickeln, und könnte sich ganz der eigentlichen Forschung widmen, ohne vom Goodwill anderer Forschungsgruppen abhängig zu sein. "nano" berichtet am Dienstag, 3. Juli.

    Schluss mit Schulstress: Kurz vor den Ferien sind die letzten Prüfungen, dem einen oder anderen Schüler steht eine Nachprüfung ins Haus. Das bedeutet gehörigen Stress. Auch Pädagogen und Psychologen sind der Meinung, dass Stress in der Schule zunehme und den Kindern und Jugendlichen zu viel zugemutet werde. Grazer Wissenschafter wollten es genau wissen: Sie verkabelten Schüler, um Körperfunktionen und Belastungsspitzen zu überwachen. Über das Ergebnis berichtet "nano" am Mittwoch, 4. Juli.

    Geowarn: Ein modernes Frühwarnsystem für Naturkatastrophen - Vulkanforschung: Weltweit schlummern Tausende von Vulkanen friedlich vor sich hin. Aber erloschen sind sie bisher nicht. Für Bewohner und Touristen stellen sie eine latente Gefahr dar. Deshalb arbeiten Forscher an "Geowarn", einem Frühwarnsystem für Vulkane im östlichen Mittelmeer. "nano" hat den Vulkanologen Volker Dietrich und sein Team von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich nach Griechenland begleitet. Am Freitag, 6. Juli, stellt "nano" das Frühwarnsystem "Geowarn" vor.


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