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"Kulturzeit"-Moderator Scobel und die "Faust"-Fernsehregisseure Schönhofer und Grimm werden mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2001 ausgezeichnet

Regisseur Thomas Grimm erhält den Bayerischen Fernsehpreis 2001 für eine der aufwendigsten TV-Adaptionen einer Theaterinszenierung in der Geschichte des Fernsehens – für die Fernsehfassung von "Faust II". Im Bild eine Szene aus "Faust II": Mephisto (Robert Hunger-Bühler) bedient sich für die Reise in... mehr

    Mainz (ots) -

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    Gert Scobel, Moderator des 3sat-Magazins "Kulturzeit", sowie die Regisseure der Fernsehfassung von Peter Steins "Faust"-Inszenierung, Peter Schönhofer und Thomas Grimm, erhalten eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Fernsehschaffende in Deutschland - den Bayerischen Fernsehpreis. Dies gaben Staatsminister Erwin Huber und der Vorsitzende der Jury, Professor Helmut Oeller, bei einer Pressekonferenz in München am Freitag, 20. April, bekannt.          In der Jury-Begründung heißt es: "‚Kulturzeit' erbringt als tägliches Kulturmagazin eine Programmleistung, die im deutschen Fernsehen einmalig ist. Mit seiner Darstellung des kulturellen Lebens in seiner ganzen Vielfalt setzt 3sat einen markanten Akzent bei der Verwirklichung des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags. Gert Scobel ... gibt mit seiner professionellen und kompetenten Moderation der Sendung ihr einzigartiges Profil. Er erhält, zugleich stellvertretend für das vorzügliche ‚Kulturzeit'-Team, den Bayerischen Fernsehpreis 2001." Seit dem Sendestart im Oktober 1995 moderiert Gert Scobel das Magazin, das werktäglich zur Primetime (19.20 Uhr) kulturelle und gesellschaftspolitische Themen aktuell und umfassend aufgreift.          Es war das Theaterereignis des Jahrhunderts im Fernsehen: Peter Steins "Faust"-Inszenierung, uraufgeführt auf der EXPO 2000 in 21 Stunden und erstmals in ungekürzter Fassung auf dem Bildschirm. Die Fernsehregisseure Peter Schönhofer ("Faust I") und Thomas Grimm ("Faust II") haben Goethes Haupt- und Lebenswerk für den Zuschauer mit der Kamera eingefangen - eine Leistung, die die Jury würdigte: "Peter Steins Regieleistung, nach zehnjähriger Vorarbeit im vergangenen Jahr verwirklicht, fand in einer Fernsehleistung der besonderen Art ihren mutigen Ausdruck. Aus 600 Stunden Drehmaterial entstand ein 13-stündiges Programm - die aufwendigste TV-Adaption einer Theaterinszenierung in der Geschichte des Fernsehens. Quantität und Qualität dieser Großtat öffentlich-rechtlichen Fernsehens kamen durch die jeweils viermonatige Arbeit zweier Fernsehregisseure zu Stande." 3sat zeigte das vom ZDF und dessen Partnerprogrammen 3sat, ARTE und ZDF-Theaterkanal gemeinsam getragene "Faust"-Projekt am 17. und 18. Februar in voller Länge. Eine Wiederholung der Langfassung bei 3sat ist vorgesehen. Der ZDF-Theaterkanal zeigt beide Teile und eine Dokumentation im September.          Dr. Gottfried Langenstein, Direktor Europäische Satellitenprogramme im ZDF, dankt der Jury des Bayerischen Fernsehpreises im Namen seiner Mitarbeiter für die Anerkennung. "Die beiden Auszeichnungen bekräftigen das besondere Engagement für die Kultur gerade auch in den Partnerkanälen des ZDF. Alle Mitarbeiter und die drei mit dem Preis Ausgezeichneten sehen sich durch die bedeutende Auszeichnung ermuntert und verpflichtet, auf diesem Kurs fortzufahren. Peter Schönhofer und Thomas Grimm stehen für eine junge Generation von herausragenden Regisseuren, die es verstehen, der klassischen Form des Theaters eine neue, fast filmische Ausdrucksform im Fernsehen zu verschaffen. ‚Faust' war von Anbeginn ein Wagnis, aber dank ihrer Arbeit - und nicht zu vergessen der besonderen Leistung von Peter Stein und seinen Schauspielern - ist eine faszinierende und überzeugende Fernsehfassung des Großdramas gelungen, die mit Sicherheit auf Jahre hinaus auch für Bildungsinstitutionen die zentrale Grundlage für das Verständnis des ‚Faust'-Epos darstellen wird, und die den Vergleich mit der Gründgens'schen Fassung nicht zu scheuen braucht."          Langenstein fährt fort: "Mit Gerd Scobel hat die ‚Kulturzeit' einen herausragenden Moderator, dem es gemeinsam mit einer sehr engagierten Redaktion gelingt, dem Zuschauer die geistigen Entwicklungen und die künstlerischen Ansätze unserer Zeit überzeugend und spannend darzubieten, und der damit den Zweck der ‚Kulturzeit' aufs Beste erfüllt: Nachdenklichkeit, Ethik und Kultur zu einem lebendigen Bestandteil unserer Existenz zu machen."          3sat überträgt die Verleihung des "Bayerischen Fernsehpreises" am Freitag, 18. Mai, ab 19.00 Uhr, live aus dem Münchener Prinzregententheater. Die Moderatoren Nina Ruge und Steffen Seibert präsentieren die Preisträger bei einer festlichen Gala. Internationale Stars und ein bayerisches Musical bilden das Rahmenprogramm.          Die dem bayerischen Staatswappen nachempfundene Figur des "Blauen Panters" wird seit 1989 jährlich von der Bayerischen Staatsregierung für herausragende Leistungen im deutschen Fernsehen an Informationssendungen, Unterhaltungsprogramme, Fernsehspiele, Filme und Serien sowie für Kultur- und Bildungsangebote verliehen. Entscheidend für die Preisvergabe ist die gelungene künstlerische Gestaltung einer Produktion, die schauspielerische Ausdrucksstärke, das überzeugende Drehbuch oder die spannende Darstellung geschichtlicher Ereignisse. Die Einzelpreise sind mit je 20.000 Mark dotiert. Rund 300 Vorschläge für eine Preisverleihung lagen der Jury in diesem Jahr vor. 19 "Blaue Panter" werden vergeben.          Gert Scobel

    Moderator des 3sat-Magazins "Kulturzeit"
    Das Thema Kultur verlangt nach kompetenter Präsentation: Seit 1995
moderiert Gert Scobel das 3sat-Magazin, dass nicht nur kulturelle
Themen behandelt, sondern auch den Zugang der Kultur zu
gesellschaftspolitischen Themen sucht. "Kulturzeit" wird montags bis
freitags von 19.20 bis 20.00 Uhr in 3sat gesendet. Gert Scobel war
jahrelang als Moderator der Sendungen "Kultur Plus" (zunächst bei
EINS PLUS, dann im 3sat-Programm) und "City" im Hessischen Rundfunk.
Gert Scobels Motto: "Kultur ist Unterhaltung - aber mit
Erkenntnisgewinn."
        
    Biografie
    
    1959
    geboren in Aachen
    seit 1989
    freier Mitarbeiter des FAZ-Magazins
    
    Radio-Essays für den Hessischen Rundfunk
    
    Lehrtätigkeit an der University of San Francisco
    
    Philosophiestudium in Berkley, Kalifornien mit Abschluss
    
    Volontariat mit Schwerpunkt "Kultur" beim HR
    
    Moderation von Kultursendungen im Hörfunk (zum Beispiel Das
Radioskop) und Fernsehen (z.B. City)
    
    Lehrtätigkeit als Theologe
    
    diverse wissenschaftliche Veröffentlichungen
    ab 1992
    Moderation der Sendung "Kultur Plus"
    
    zahlreiche Fernsehfeatures und Veröffentlichungen in Printmedien
    seit Herbst 1995
    Moderation des 3sat-Magazins "Kulturzeit"
        
    Sendeprofil "Kulturzeit"
    
    Sendezeit:
    werktäglich 19.20 bis 20.00 Uhr
    Wiederholung jeden Abend zwischen 0.00 und 2.00 Uhr sowie jeden
Morgen (außer Montag) um 6.50 und 9.05 Uhr
    Moderation:
    Catherine Ann Berger (SF DRS), Ernst A. Grandits (ORF), Gert
Scobel (ARD)
    Leitung:
    Armin Conrad, Tel.: 06131/70-6590
    Dr. Rainer Schaper, Tel.: 06131/70-6592
    
    Geschichte:
    "Kulturzeit" wurde am 2. Oktober 1995 zum ersten Mal ausgestrahlt
und ist seitdem das erste und einzige werktägliche Kulturmagazin im
deutschsprachigen Fernsehen. In weniger als drei Jahren hat es die
Sendung geschafft, zum prominenten Forum der Kulturschaffenden zu
werden.
    Oktober 1999: "Kulturzeit" erhält als beste Informationssendung
den "Deutschen Fernsehpreis".

    Konzeption:     "Kulturzeit" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Formaten wie Tipps und News. Fast täglich enthält die Sendung Studio- oder Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und bestimmte Themen über mehrere Sendetage oder -wochen verfolgt. Die Sendung führt auch Medienpartnerschaften durch, wie z.B. das Projekt "100 Wörter des Jahrhunderts", zusammen mit der Süddeutschen Zeitung, Deutschlandradio Berlin, der Gesellschaft für Deutsche Sprache und dem Suhrkamp Verlag.

    Zielsetzung/Zielgruppe:     "Kulturzeit" beschäftigt sich mit allen Formen des kulturellen Lebens im deutschen Sprachraum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Sie mischt sich in grundsätzliche gesellschaftliche, kulturelle und kulturpolitische Fragen ein. Der Service mit Hinweisen auf qualitativ hochstehende Veranstaltungen gehört ebenso dazu, wie die täglichen Kulturnachrichten. Das Programm ist auch auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet.

    Serviceleistungen:
    "Kulturzeit" verfügt über eine eigene Homepage:
www.3sat.de/kulturzeit.html. Dieses Online-Angebot liefert
Zusatzangebote zu den in der Sendung behandelten Themen und bringt
eine Vielfalt von Informationen aus dem Kulturbereich (News, Tipps,
Themen, Kultiges sowie eine Extra-Literaturseite). Außerdem bietet
"Kulturzeit"-Online einen wöchentlichen Newsletter und regelmäßige
Diskussionsforen an.
    
    
    Biografie Peter Schönhofer
    
    BIOGRAPHISCHE NOTIZEN: Jahrgang 1961, geboren in Passau,
aufgewachsen in Calw im Schwarzwald. Theaterregie an der
"Provinzbühne" in Calw, vier Gastsemester an der Hochschule für Film
und Fernsehen in München. Tätigkeit als Trickfilm-Kameramann und
Phasenzeichner bei Linda-Trickfilm in München. Ausbildung im Bereich
Bild- und Tontechnik an der Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg.
Volontariat in den Bereichen Schnitt, Kamera und Redaktion beim
Zweiten Deutschen Fernsehen in Mainz. Seit 1985 freiberuflicher
Regisseur bei ZDF, 3sat, SWR, ARTE, WDR und vielen
Auftragsproduzenten. Dozententätigkeit beim Zweiten Deutschen
Fernsehen in der internen Aus- und Fortbildung. Schwerpunkte der
Tätigkeit sind Produktionen im kulturellen Bereich, vom Feature über
szenische Theaterverfilmungen bis hin zu großen Live-Übertragungen
und Fernsehspielen. Konzeptionelle Tätigkeit an außergewöhnlichen
Fernsehereignissen, wie einer achtstündigen Live-Übertragung eines
"Faust"-Tages auf 3sat, wie auch das Beschreiten neuer formaler Wege,
z.B. beim Lifestyle- und Zeitgeistmagazin "PEP". Erfahren im Umgang
mit elektronischen Aufzeichnungsverfahren, Verbundproduktionen wie
auch 35mm-Filmproduktionen. Verfilmung eigener Drehbücher. Der
Hauptanteil Schönhofers momentaner Tätigkeit liegt im szenischen
Bereich.
    
    Liste einiger betreuter Produktionen:
    
    1986
    "TIMURIA" (Live-Sendung)
    "Die wilden Fünfziger" (Live-Sendung)
    Live hinter den Kulissen von Schwanensee
    "Swing & Talk" (Unterhaltungssendung mit der Rias Big Band)
    "Alles in Allem" (Theaterübertragung)
    
    1987
    "Swing & Talk" (Unterhaltungssendung mit der Rias Big Band)
    "Big Band & Bill" (Unterhaltungssendung mit Bill Ramsey und Big
Band)
    IFA 1987 (5 Live-Musiksendungen von Klassik bis Pop)
    "Treffpunkt Airport" (Unterhaltungsmagazin rund um den Flughafen)
    "Mund Art live" (Kabarettsendung)
    
    1988
    "Tempest und Cottet" (Live-Sendung)
    Ghandi-Abend: "Die Wahrheit kann man nicht töten" (Live-Sendung)
    "Auf Boccerinis Spuren" (Live-Musiksendung)
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    "Broadway Piano Bar" (Live-Musiksendung)
    Pilotphase von "Hurra Deutschland" (Satiresendung)
    "Je ne regrette rien" (Piaf-Abend)
    
    1989
    "Der Widerspenstigen Zähmung" (Theaterverfilmung)
    "Tele-Illustrierte" (Abendmagazin)
    "3sat Sonntagsshow" 12 Folgen (Newsmagazin)
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    
    1990
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Die Erfindung der Freiheit" (Theaterverfilmung)
    "Tele-Illustrierte" (Abendmagazin)
    "3sat Sonntagsshow" 12 Folgen (Newsmagazin)
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    "Die Humanisten" (Theaterübertragung)
    "Strategie eines Schweins" (Theaterübertragung)
    "Faust auf Faust" (Themenabend mit Schwerpunkt "Faust")
    
    1991
    "Tele-Illustrierte" (Abendmagazin)
    "3sat Sonntagsshow" 12 Folgen (Newsmagazin)
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    "Die Zimtläden" (Theaterverfilmung)
    "Gianni Scicci" (Operaufzeichnung)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    IFA 1991 12 x 1 Stunde Livemusik (HDTV)
    "Gespräch im Hause Stein" (Theaterverfilmung, Dreiteiler)
    "Marx Brothers Radio-Show" (Theateraufzeichnung)
    
    1992
    "PEP" 12 Folgen
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Das Ende des Armenhauses" (Für diese Theaterverfilmung erhielt
Schönhofer den "Spezialpreis der Jury" auf dem internationalen
Theaterfilmfestival in Rom)
    Europaspot "Eskimo" (Werbespot)
    "Der Traum vom sanften Tourismus" (Dokumentar-Feature über Costa
Rica)
    "NEUES... Die Computershow" 12 Folgen (Computermagazin)
    
    1993
    "Mensch Hermann" (Theaterverfilmung)
    "PEP" 12 Folgen (Lifestyle-Magazin)
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Reiselust" (Reisemagazin)
    "NEUES... Die Computershow" 12 Folgen (Computermagazin)
    "Ein Stück vom Paradies" (Theaterverfilmung)
    
    1994
    "NEUES... die Computershow" 12 Folgen (Computermagazin)
    "NEUES... der Anwenderkurs" 12 Folgen (Computermagazin)
    "Damit sich was bewegt" (Bühnenshow für Mercedes Benz auf der
Nutzfahrzeuge-IAA 1994)
    "Whisky and Flags" (Tanztheaterverfilmung)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Mund Art live" 6 Folgen (Kabarettsendung)
    
    1995
    "NEUES... die Computershow" 12 Folgen (Computermagazin)
    "NEUES... der Anwenderkurs" 12 Folgen (Computermagazin)
    "NEUES... Computer für Kids" 24 Folgen (Fernsehspielserie für
Kinder)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Gosh" (Musiktheaterübertragung)
    
    1996
    "Mund Art live" (Kabarettsendung)
    "Man lebe überall und heirate 4700 Hände" (Theateraufzeichnung)
    "NEUES... die Computershow" (Computermagazin)
    "NEUES... der Anwenderkurs" (Computermagazin)
    "NEUES... Computer für Kids" 24 Folgen (Fernsehspielserie für
Kinder)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    
    1997
    "NEUES... der Anwenderkurs" 12 Folgen (Computermagazin)
    "NEUES... das Magazin" 6 Folgen (Computermagazin)
    "NEUES... aus Computerredaktionen" 6 Folgen (Computermagazin)
    "Roglers Freiheit" 6 Folgen (Satiremagazin mit Richard Rogler)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Swing Legenden" 2 Folgen (Unterhaltungssendung mit der Rias Big
Band)
    Sonntagskonzert aus Rostock (Musiksendung)
    "Ein Weihnachtsmann für Lore" (Buch) Spielfilm
    "NEUES... das Magazin" 6 Folgen (Computermagazin)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    
    1998
    "Ein Weihnachtsmann für Lore" (Regie)
    Sonntagskonzert 3 Folgen (Musiksendung)
    "Roglers Freiheit" 6 Folgen (Satiremagazin mit Richard Rogler)
    "NEUES... aus Computerredaktionen" 6 Folgen (Computermagazin)
    
    1999
    "Schmutzige Hände" (Theaterverfilmung einer Inszenierung von Frank
Castorf)
    "Roglers Freiheit" 6 Folgen (Satiremagazin mit Richard Rogler)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    Sonntagskonzert 3 Folgen (Musiksendung)
    "NEUES... der Anwenderkurs" 8 Folgen (Computermagazin)
    "Alle Kinder dieser Erde" (14 Musikvideoclips mit Detlev Jöcker)
    "Genus Avium" (Theaterverfilmung)
    "Frankenstein" (Theaterverfilmung)
    
    2000
    "John Gabriel Borkman" (Theateraufzeichnung einer Inszenierung von
Leander Haussmann)
    Sonntagskonzert 4 Folgen (Musiksendung)
    Werbespot für den Menschenkinderverlag
    Werbespot für "Ratiopharm"
    "Roglers Freiheit" 6 Folgen (Satiremagazin mit Richard Rogler)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Faust I" (Aufzeichnung des Theatermarathons von Peter Stein)
    
    2001 (voraussichtlich)
    Sonntagskonzert 6 Folgen (Musiksendung)
    "Roglers Freiheit" 5 Folgen (Satiremagazin mit Richard Rogler)
    "DENKmal" 12 Folgen (Kulturquiz)
    "Glaube und Heimat" (Theateraufzeichnung einer Inszenierung des
Burgtheaters in Wien, anlässlich des Theatertreffens 2001 in Berlin)
    "Richard II" (Theateraufzeichnung einer Inszenierung von Claus
Peymann, anlässlich des Theatertreffens 2001 in Berlin)
    "3 mal Leben" (Theateraufzeichnung einer Inszenierung des
Burgtheaters in Wien, anlässlich des Theatertreffens 2001 in Berlin)
    
    Biografie Thomas Grimm
    
    Thomas Grimm wurde 1942 als Sohn der Schauspielerin Helga Kalkum
und des Journalisten Arthur Grimm in Berlin geboren. Nach dem Abitur
begann er seine Ausbildung im internationalen Filmgeschäft. Als
Regieassistent arbeitete er an mehr als 50 Spiel- und Fernsehfilmen
mit Regisseuren wie Bernhard Wicki, Kurt Hoffmann, Alfred Weidenmann,
Alfred Hitchcock, Michael Andersen, Peter Tewksbury und Norman
Campel.
    
    Über 18 Jahre lang war Thomas Grimm als Produzent und Regisseur
bei "Danmarks Radio" angestellt. Dort hatte er seine eigene
Ballet-Redaktion.
    
    1997-1998 arbeitete Grimm als Regisseur bei "Nordisk-Film und TV".
Seine Arbeit widmete er hauptsächlich dem Theater, der Oper, dem
Musical und dem Ballett. Er hat bei über 150 internationalen
Ballett-Produktionen Regie geführt, unter anderem mit folgenden
Kompanien: The Royal Danish Ballet, Dance Theatre of Harlem, Paul
Taylor Dance Company, Martha Graham Dance Company, Alvin Ailey
American Dance Theater, Ballet Rambert, The Cullberg Ballet, American
Ballet Theatre, The Joffrey Ballet, English National Ballet, New York
City Ballet, Houston Ballet, The Mariinskij Ballet (Kirov Ballet),
The Parsons Dance Company, Pilobolus, MOMIX, ISO, Elisa Monte Dance
Company, Janet Smith Dance Company, Nederlands Dans Theater 3, Lyon
Ballet, Grand Theatre de Geneve, Compañia Nacional de Danza,
Bayerisches Staatsballett.
    
    Grimms Produktionen sind mit mehr als 38 internationalen Preisen
ausgezeichnet worden:
    
    "Rai Prize"/Prix Italia für "The Firebird" (1982)
    
    "The Golden Prague" für "The World of Bournonville" (1980), "For
My Daughter" (1984), "A Streetcar Named Desire" (1986)
    
    Nominierungen für den "Emmy" für "For My Daughter" (1984), "A
Streetcar Named Desire" (1985), "Love Songs" (1988), "Balanchine and
Cunningham" (1988), "Baryshnikov Dances Balanchine" (1989) und
"American Ballet Theatre Now" (1998).
    
    "The New York Festivals" silver medal for "Intimate Pages" (1985),
gold medal for "Love Songs" (1989), finalist award for "Baryshnikov
Dances Balanchine" (1989), silver medal for "Fall River Legend"
(1990), finalist award for "For Bird with Love" (1991), finalist
award for "Windows" (1992), finalist award for "The Parsons Dance
Company" (1993), finalist award for "Coppelia" (1994), finalist award
for "Rooster" (1995)
    
    "Region Languedoc Roussillon" für "Love Songs" (1989)
    
    "The Chicago International Filmfestival" Silver Hugo for "A
Streetcar Named Desire" (1986), Gold Hugo for "A Night at the
Joffrey" (1989), gold plague award for "Baryshnikov Dances
Balanchine" (1989)
    
    "The Red Ribbon Award" für "Mark Morris" (1987)
    
    "Grand Prix Video Dance Award" für "Creole Giselle" (1988), "Love
Songs" (1989), Dokumentation zu "The Rite of Spring" (1989)
    
    "Berlingske Tidence" honourable prize (1991)
    
    "Banff Music And Arts Festival" finalist award für "Fine Dining"
(1992)
    
    "Grand Prix International Video Danse" prix de la Ville de Cannes
für "Brothers" (1992)
    
    "Cable Ace Award" für "Swanlake" (1990), "Fall River Legend"
(1993), Nominierung für "Moonshine" (1996)
    
    "Dance On Camera Festival, New York" honorable mention for "Dextra
Dei" (1994)
    
    "The Golden Gate Awards Competition" certificate of merit winner
for "Rooster" (1995)
    
    "Le Nombre D'or Awards" citation for "Paul Taylor Dance Company"
(1995)
    
    "The International Electronic Filmfestival" Nominierung für
"Rooster" (1995)
    
ots Originaltext: 3sat
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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3sat Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. (06131)706479

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