3sat

3sat-Programmänderung
Freitag, 2. März 2001
Sonntag, 4. März 2001
Freitag, 9. März 2001
Freitag, 16. März 2001

    Mainz (ots) -
    
    Freitag, 2. März 2001
    
    10.45 !! Kultur des Friedens SF DRS
    Café Philo mit dem Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter
    (aus der SF DRS-Reihe "Sternstunde Philosophie")
    
    Menschliche Friedlosigkeit und Aggressivität sind kein angeborenes
Schicksal, sondern eine heilbare seelische Krankheit. Darum bringen
weder schärfere Polizeigewalt noch kriegerische Interventionen den
Frieden. Gefordert sind vielmehr die Überwindung von Selbsthass und
die Versöhnung von Opfern und Tätern. Ein "Café Philo" unter der
Leitung von Erwin Koller.
    
    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am 7.3., 1.30
Uhr)
    
    Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt.
    
    15.30 Tschinggeli oder Svizzeri? SF DRS
    
    16.25 !! Voilà: Die welsche Schweiz SF DRS
    Fremd im eigenen Land
    
    16.30 Sehnsucht nach Zukunft ARD/MDR
    
    Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt.
    
    1.25 Ladysmith Black Mambazo ARD/SWR
    Von den LBBW Jazz Open Stuttgart 1999
    Regie: Andreas Missler-Morell
    
    (keine Erstausstrahlung!!)
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
    3sat - Satellitenfernsehen von ZDF/ORF/SF DRS/ARD
    
    Achtung!! Bitte Textergänzung beachten
    
    Sonntag, 4. März 2001
    
    14.00 Gemeinsam Gegen Gewalt 3sat
    Berliner Begegnungen
    !! Paul Spiegel zu Gast bei Engelbert Sauter
    
    Paul Spiegel, 1937 im münsterländischen Warendorf geboren,
überlebte den Holocaust im belgischen Versteck. Sein Vater kehrte
1945 nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager Dachau nach
Warendorf zurück. Paul folgte mit seiner Mutter nach Kriegsende -
jedoch ohne seine von den Faschisten verschleppte Schwester. Nach
Abitur und journalistischer Ausbildung arbeitet Paul Spiegel als
Redakteur bei der "Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung", dann als
politischer Korrespondent bei verschiedenen in- und ausländischen
Zeitungen. Nach 12 Jahren Tätigkeit als Presse-chef des Rheinischen
Sparkassen- und Giroverbandes eröffnet er 1986 in Düsseldorf eine
internationale Künstleragentur und vermarktet seither einige der
erfolgreichsten Stars von Fernsehen und Bühne. Früh schon engagiert
sich Paul Spiegel in der Jüdischen Gemeinde zu Düsseldorf, wird
Verbandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein.
    
    Seit 1993 einer von zwei stellvertretenden Präsidenten des
Zentralrats der Juden in Deutschland, wird Paul Spiegel nach dem Tod
von Ignatz Bubis im Januar 2000 zu dessen Nachfolger gewählt. Im
September 2000 wird er zusammen mit anderen Prominenten Mitglied des
Vereins "Gesicht zeigen". Als Präsident des Zentralrats der Juden in
Deutschland fordert er am 9. November 2000 vor über 200.000
Demonstranten am Brandenburger Tor in Berlin "deutliche Signale, dass
die nichtjüdische Bevölkerung in ihrer Mehrheit uns und unsere
jüdischen Gemeinden in diesem Land haben wollen". Engelbert Sauter
wird mit Paul Spiegel u.a. über Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit,
rechte Gewalt in Deutschland und Zivilcourage sprechen und auch über
sein Leben, sein Wirken, seine Person. Paul Spiegel ist verheiratet
und Vater zweier Töchter.
    
    Das Gespräch mit Paul Spiegel, dem Präsidenten des Zentralrats der
Juden in Deutschland, bildet den Auftakt einer Reihe von Programmen,
mit denen 3sat die Woche der Brüderlichkeit zugleich als Aktionswoche
gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus begeht.
    
    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung um 3.00 Uhr
sowie für die Wiederholung am Mo., 12.3., 10.15 Uhr)
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
    Achtung!! Bitte Textergänzung beachten!!
    
    Freitag, 9. März 2001
    
    10.45 !! Gefahr von rechts SF DRS
    Gespräch mit dem Rassismus-Experten Jürg Frischknecht
    (aus der SF DRS Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")
    (Wiederholung vom 10.11.00)
    
    Seit Skinheads die 1. August-Feier auf dem Rütli störten, ist
Rechtsextremismus in der Schweiz wieder ein Thema. Dass es seit
Jahren Übergriffe auf Fremde und Anschläge auf Asylbe-werber-Heime
gibt, dass die braune Szene sich im Internet tummelt und Neonazis
landauf und landab in stillen Landbeizen ihre Treffen veranstalten,
ließ sich endlich nicht mehr übersehen. Jetzt sind Maßnahmen gefragt,
aber auch Reflexion. Warum haben die Rechten Zulauf? Was gibt ihnen
Auftrieb? Wer hat ihnen den Boden bereitet? Und was ist dagegen zu
tun? Darüber ein Gespräch mit dem Publizisten Jürg Frischknecht, der
die rechtsradikale Szene in der Schweiz seit Jahren beobachtet.
    
    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am 14.3.,
1.30 Uhr)
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
    Achtung!! Bitte Textergänzung beachten!!
    
    Freitag, 16. März 2001
    
    10.45 !! Festung Europa SF DRS
    Ein Gespräch mit dem Migrationsforscher Klaus J. Bade
    (aus der SF DRS Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")
    
    Über Jahrhunderte hinweg war Europa ein Auswanderungs-kontinent.
Millionen verließen die Alte Welt in der Hoffnung, in Übersee ein
besseres Leben zu führen. Heute ist es umgekehrt: Europa fühlt sich
überrannt von Fremden, die hier Schutz vor Krieg und Verfolgung oder
auch einfach Arbeit suchen. Um der Probleme Herr zu werden, bedarf es
einer wirksamen Migrations- und Asylpolitik. Ideen dazu entwickelt
der Migrationsforscher Klaus J. Bade im Gespräch mit Klara Obermüller
und Bernard Senn.
    
    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am 21.3.,
2.20 Uhr)
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
    
ots Originaltext: 3sat
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