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NABU fordert anlässlich Terminaleröffnungsfeier Nachtflugbeschränkungen

    Bonn (ots) - Der Naturschutzbund NABU hat anlässlich der heutigen
Feierstunde mit prominenter Politiker-Beteiligung zur Eröffnung des
neuen Terminals auf dem Flughafen Köln-Bonn Nachtflugbeschränkungen
gefordert. "Es ist aus Sicht der betroffenen Anwohner völlig
inakzeptabel, dass neben dem Frachtverkehr jetzt auch Passagierflüge
immer weiter in die Nachtstunden gelegt werden", sagte
NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen in Bonn. Für die Anwohner des
Flughafens Köln-Bonn sei die Terminaleröffnung daher allenfalls ein
Grund zur Trauerfeier.
    
    Nach Ansicht des NABU ist die Bevölkerung im Köln-Bonner Raum
durch die Etablierung des Flughafens als Frachtumschlagszentrum schon
weit über Gebühr belastet. Seit geraumer Zeit werden jedoch auch
immer mehr Passagierflüge in die Schlaf- und Ruhezeiten gelegt.
"Abgesehen davon, dass ein höchstmöglicher nächtlicher Lärmschutz für
die Anwohner selbstverständlich sein sollte, gibt es insbesondere für
die Passagierflüge keinerlei Zwang, denn der Flughafen hat genügend
freie Kapazitäten am Tag." Der NABU fordere daher die
nordrhein-westfälische Landesregierung auf, für den Flughafen ein
Start- und Landeverbot für Passagierflugzeuge in der Zeit zwischen 22
Uhr und 6 Uhr zu verhängen sowie unverzüglich einen Maßnahmenkatalog
für die Rückführung nächtlicher Lärmbelastung durch Frachtflugzeuge
zu erarbeiten.
    
    
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