Dr. Wolff-Forschung

British Journal of Dermatology veröffentlicht neue Studie
Coffein fördert Haarwachstum

British Journal of Dermatology veröffentlicht neue Studie / Coffein fördert Haarwachstum
Studie zeigt: Coffein wirkt wachstumsfördernd auf die Haarfollikel und verlängert deren Wachstumsphase / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/63466 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Dr. Wolff-Forschung"

Bielefeld (ots) - Eine neue Studie, die im angesehenen British Journal of Dermatology soeben erschienen ist, belegt, dass Coffein Haarwachstum fördert. Sie bringt auch mehr Klarheit über den bislang unbekannten Wirkmechanismus.

Die Studie wurde unter Federführung von Priv. Doz. Dr. Tobias W. Fischer, Leiter des Zentrums für Klinische Haarforschung und des Labors für Haarbiologie an der Universitäts-Hautklinik in Lübeck, durchgeführt. In ihr wird der Einfluss von Coffein auf männliche und weibliche Haarwurzeln in Gegenwart von Testosteron untersucht. Das männliche Hormon Testosteron bzw. das Zwischenprodukt 5a-Dihydrotestosteron gilt als eigentlicher Auslöser des androgenetischen Haarausfalls. Die Studie weist nach, dass Coffein wachstumsfördernd auf die Haarfollikel wirkt und deren Wachstumsphase verlängert.

Der Wirkungszusammenhang ist komplex und bei männlichen und weiblichen Haarwurzeln nicht exakt gleich. Coffein, fanden die Forscher heraus, beeinflusst die beiden wichtigen sogenannten Zytokine "Insuline Growth Factor" (IGF-1) und "Transforming Growth Factor" (TGF-ß2). Zytokine sind Proteine, die das Wachstum von Zellen regulieren. Coffein hebt die durch Testosteron ausgelöste Hemmung des Faktors IGF-1 wieder auf, während es gleichzeitig die erhöhte Ausschüttung des hemmenden Faktors TGF-ß2 wieder auf normale Konzentrationen reduziert. Bei männlichen Haarwurzeln unterbricht Coffein die wachstumshemmende Wirkung von Testosteron und regt Stoffwechsel und Zellwachstum an, bei Frauen ist dagegen allein der positive Effekt auf den Wachstumsfaktor IGF-1 entscheidend. Eine weiteres Untersuchungsresultat: Weibliche Haarwurzeln reagieren sensibler auf Coffein und sprechen bereits auf geringere Mengen Coffein an.

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