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media coffee der dpa-Tochter news aktuell: „PR wird strategischer"

Christiane Dirkes, CEO von Weber Shandwick Deutschland, beim j├╝ngsten media coffees der dpa-Tochter news aktuell. Die Diskussionsveranstaltung fand am 16.6.2004 in M├╝nchen statt. Mehr als 160 PR-Profis, Pressesprecher und Journalisten diskutierten ├╝ber das Thema "PR-Trends 2010 ? Wohin steuert die Kommunikation?".

    Hamburg (ots) - PR wird immer strategischer und journalistischer, so das Fazit des j├╝ngsten media coffees der dpa-Tochter news aktuell. Die Diskussionsveranstaltung fand gestern Abend (Mittwoch) in M├╝nchen statt. Mehr als 160 PR-Profis, Pressesprecher und Journalisten diskutierten ├╝ber das Thema ┬äPR-Trends 2010 ┬ľ Wohin steuert die Kommunikation?". Moderiert wurde die Veranstaltung von Wolfgang L├╝nenb├╝rger-Reidenbach, news aktuell.

    In einem Impulsreferat fragte Peter Hausmann, Partner und Pressesprecher der Beratungsfirma Deloitte & Touche, wo sich heute ├╝berhaupt noch die Kommunikation von Unternehmenssprechern in den Medien wahrnehmen lasse. Seiner Meinung nach z├Âgen sich Nachrichten mittlerweile mehr und mehr in ein Nischendasein zur├╝ck. Trotzdem werde man in den n├Ąchsten Jahren die ┬äRenaissance der Qualit├Ątszeitungen erleben". Zeitungen w├╝rden wieder ┬ämehr zu einem Meinungsforum werden", so der ehemalige Regierungssprecher von Helmut Kohl.

    Florian Martius, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Glaxo Smith Kline, vertrat die These, dass es immer schwieriger werde, ┬äkomplexe Themen in den Medien unterzubringen". Seiner Meinung nach w├╝rden die Zeitfenster f├╝r derartige Aktivit├Ąten ┬äimmer kleiner". Das merke man besonders in der Krisenkommunikation. Martius konstatierte, dass es zuk├╝nftig eine zentrale Aufgabe f├╝r Pressesprecher sein wird, die immer kleiner werdenden Zeitfenster ┬äschon im Vorfeld zu erkennen".

    Dass die Zeit der ┬äBauchladen-Agenturen" vorbei sei, bemerkte Christiane Dirkes, CEO der PR-Agentur Weber Shandwick Deutschland. Dieser Trend habe sich ┬äals falsch erwiesen". Axel Schafmeister, Pressesprecher von Siemens Mobile, meinte, dass sich Unternehmen heute und in Zukunft ┬äimmer mehr in die Karten schauen lassen werden". Die Transparenz werde immer gr├Â├čer und die Pressestellen der Unternehmen vollz├Âgen einen Wechsel von einer ┬äreaktiven hin zu einer proaktiven PR", so Schafmeister weiter.

    Eine kritische Sichtweise vertrat Marc Beise von der S├╝ddeutschen Zeitung. Der Wirtschaftsjournalist wies darauf hin, dass es Pressesprechern und PR-Leuten immer besser gel├Ąnge, ┬äihre eigene Wahrheit zu verkaufen". Ein gutes Beispiel sei der B├Ârsengang der Postbank. F├╝r Journalisten sei es heute sehr schwierig, ┬äden Haken an einer Sache herauszufinden".

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