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media coffee von news aktuell: Olympia muß sich voll darauf besinnen, wofür es steht

    Hamburg (ots) -

    - Querverweis: Bilder sind abrufbar unter:
        http://recherche.newsaktuell.de/galerie.htx?type=obs
    
    Bildunterschriften (von oben nach unten):
    Bild 1:
    Als Panel Speaker auf dem media coffee von news aktuel: Pit
Gottschalk, Ressortleiter Sport bei der Tageszeitung DIE WELT (l.)
und Moderator und Ex-Schwimmstar Dr. Michael Gross (r.)
    
    Bild 2:
    Als Panel Speaker auf dem media coffee von news aktuel: Werner
Starz, Leiter der Unternehmenskommunikation von EUROSPORT (l.) und
Dietmar Henle, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei der
Bitburger Brauerei.
    
    Bild 3:
    Als Panel Speaker auf dem media coffee von news aktuell
(v.l.n.r.):
  Peter Strahlendorf (Herausgeber des Jahrbuches Sponsoring), Pit
Gottschalk (Ressortleiter Sport bei der Tageszeitung DIE WELT),
Moderator und Ex-Schwimmstar Dr. Michael Gross, Werner Starz  (Leiter
der Unternehmenskommunikation von EUROSPORT) und  Dietmar Henle
(Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bitburger Brauerei).
    
    "Das Medienereignis Olympia aus Sicht von Sponsoren und
Journalisten" lautete der Titel des jüngsten media coffees von news
aktuell, das sich mit dem Thema Sportkommunikation beschäftigte. Mehr
als 50 Zuhörer von Sport-Marketinggesellschaften, PR Agenturen und
Sponsoren besuchten die Podiumsdiskussion in den Räumen des Deutschen
Tennisbundes (DTB) in Hamburg. Moderiert wurde die Veranstaltung von
Ex-Schwimmstar Michael Gross.
    
    Werner Starz, Leiter der Unternehmenskommunikation von EUROSPORT,
konstatierte dem Kampf um die teuren Übertragungsrechte eine neue
Richtung: "Das Internet rüttelt an den Grundfesten der Exklusivität."
Ein Umdenken der Verantwortlichen in den Verbänden forderte deshalb
"Mr. Sponsoring Peter Strahlendorf" (Gross), der das Jahrbuch
Sponsoring herausgibt. "Koalitionen mit Internetanbietern müssen
gesucht werden. Ein Konfrontationskurs bringt bei den Rechtefragen
nichts."
    
    Zudem merkte Strahlendorf an, dass das Nationale Olympische
Komitee (NOK) bei der Modernisierung des Sponsorings jahrelang
geschlafen habe. "Da sind keine Profis am Werk. Olympia muß sich voll
darauf besinnen, wofür es selbst steht. Alles andere, Sponsoring und
Marketing, muß verstärkt delegiert werden." Ebenfalls kritische Töne
schlug Pit Gottschalk, Ressortleiter Sport bei der Tageszeitung DIE
WELT, an. Er kritisierte die Deutschen Sportverbände, dass sie die
Gelegenheit, sich im Internet günstig zu verkaufen, ungenügend
wahrnehmen.
    
    Die Strategie von Bitburger machte Dietmar Henle, Leiter Presse
und Öffentlichkeitsarbeit, deutlich. Sein Unternehmen verzichtet
gänzlich darauf, einzelne Sportler zu unterstützen, und konzentriert
sich auf Sportarten und Events. "Sponsoring von Personen ist mit
einem großen Risiko verbunden. Seien es die sportlichen Leistungen
oder andere negative Ereignisse, wie im schlimmsten Falle Doping."
    
    Grundsätzlich aber war sich das Panel einig, dass Olympia trotz
aller Kritikpunkte immer ein Sponsoring-Highlight bleiben wird. Wie
Werner Starz es ausdrückte: "Olympia ist wie ein gutes Turnierpferd.
Immer wieder kommt es aus dem Stall und bringt hervorragende
Leistungen".
    
    Nach der kontroversen Diskussion trafen sich Referenten und
Zuhörer in der Grand Slam Bar des DTB, um sich bei australischen
Snacks, die von EUROSPORT gesponsort wurden, auf die Olympischen
Spiele in Sydney einzustimmen.
    
    
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