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PR-Branche attestiert klassischen Medien Qualitätsverlust

Jede zweite Pressestelle ist der Ansicht, dass die Qualität der klassischen Medien in den letzten Jahren abgenommen hat, so ein Ergebnis aus dem PR-Trendmonitor. Die Verwendung des Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Bei Abdruck bitte Quellenangabe: "obs / news aktuell GmbH".

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    Hamburg (ots) -

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    Die Qualität der klassischen Medien hat sich nach Meinung der meisten PR-Fachkräfte in den letzten Jahren verschlechtert. So lautet ein Ergebnis aus dem jüngsten PR-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Mehr als 2.400 Fach- und Führungskräfte aus der PR-Branche haben an der Umfrage teilgenommen.

    So ist jede zweite Pressestelle der Ansicht, dass die Qualität der klassischen Medien in den letzten Jahren abgenommen hat. Für jeden dritten Befragten ist die Qualität von Print, Rundfunk und Fernsehen dagegen unverändert geblieben. Dass die Berichterstattung sich verbessert hat, glauben nur 13 Prozent der Pressestellen. Ähnlich beurteilen die Mitarbeiter aus PR-Agenturen diese Entwicklung: Hier geben sogar 57 Prozent an, dass eine Verschlechterung eingetreten ist. Für rund jede vierte Agentur hat es qualitativ keine Veränderung gegeben.

    Ausgeprägte Kenntnisse der Medienlandschaft und persönliche Kontakte zu Journalisten sind das wichtigste Kriterium für den Erfolg im eigenen Job, so ein weiteres Ergebnis aus dem PR-Trendmonitor. An zweiter Stelle folgt der direkte Draht zur Unternehmensführung und zu anderen Abteilungen des Unternehmens. Fast jeder Dritte gibt die Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten sowie Sprachgewandtheit an. Expertenwissen über die jeweilige Branche zeichnet für rund 25 Prozent der Kommunikationsabteilungen einen erfolgreichen Pressesprecher aus.

    Weitere Ergebnisse des PR-Trendmonitors:

    * Die meisten PR-Verantwortlichen sind mit ihrem Beruf zufrieden. So gibt eine große Mehrheit (über 70 Prozent) der befragten PR-Fachkräfte an, "sehr zufrieden" beziehungsweise "zufrieden" mit dem Job zu sein. Vielseitige Aufgaben, Freude an der Arbeit und Freiräume, um die Arbeit kreativ zu gestalten, sind die wichtigsten   Gründe für eine zufriedene Einstellung zum eigenen Beruf. Nur rund jeder zehnte Befragte ist hingegen mit seiner Arbeit unzufrieden.

    * Jede fünfte Kommunikationsabteilung gibt an, dass die Menge an versendetem Pressematerial innerhalb der letzten fünf Jahre merklich bis extrem gestiegen ist. Dies ist dagegen nur bei 13 Prozent der PR-Agenturen der Fall. Bei der Mehrheit der Befragten PR-Fachkräfte hat die Menge an verbreiteten Informationen nur etwas zugenommen.

    * Eventsponsoring ist das am meisten Erfolg versprechende Sponsoring für fast 14 Prozent der PR-Agenturen und für 13 Prozent der Pressestellen. Weitere 13 Prozent der Pressestellen bezeichnen in diesem Kontext ein Engagement im Bereich des Sozio- und Umweltsponsoring als besonders relevant. Für gut jeden fünften Mitarbeiter aus Kommunikationsabteilungen ist Sponsoring grundsätzlich nicht sinnvoll.

    Weitere Themenbereiche des jüngsten PR-Trendmonitores sind "Budget- und Honorarentwicklung" sowie "Bevorzugte PR-Agenturen und Unternehmen".

    Die Online-Befragung fand vom 15. September bis 13. Oktober 2008 statt. Insgesamt haben 2.472 Fach- und Führungskräfte am PR-Trendmonitor teilgenommen.

    Zusammenfassung der Umfrageergebnisse: http://www.newsaktuell.de/pdf/summary_pr-trendmonitor.pdf

Pressekontakt:
news aktuell
Frederik Stiefenhofer
PR Manager
Telefon: 040 / 4113 32772
Fax: 040 / 4113 32876
stiefenhofer@newsaktuell.de

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