Greenpeace e.V.

Welthunger bekämpfen mit nachhaltiger Landwirtschaft
Einladung zur Pressekonferenz

    Hamburg (ots) --
    
    am Montag, den 3. September 2001, um 11 Uhr
    im Gustav-Stresemann-Institut e.V. in Bonn, Langer Grabenweg 68
    
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    
    vom 4.-6. September beschäftigt sich die IFPRI-Konferenz
(International Food Policy Research Institute) in Bonn mit Fragen der
Welternährung. Dort wird die Agro-Industrie wieder Gentechnik,
industrielle Landwirtschaft und die Patentierung von Saatgut als
Allheilmittel gegen den Welthunger darstellen und die bestehenden
Risiken verschweigen.
    
    Eine Studie im Auftrag von Greenpeace und "Brot für die Welt"
zeigt anhand von 208 Projekten in 52 Entwicklungsländern, wie sich
Hunger und Armut durch nachhaltige Landwirtschaft überwinden lassen -
ganz ohne Gentechnik, ohne die Artenvielfalt zu bedrohen, ohne Böden
zu zerstören, Wasser zu verschmutzen oder die Gesundheit von Menschen
zu gefährden.
    
    Es sind Erfolgsstories, die Hoffnung für die Hungrigen wecken:
gesteigerte Kartoffelernte in Bolivien, reiche Reisernte in
Bangladesh, Schatzkammern unzähliger Saatgutarten in Äthiopien. Sie
zeigen: Nachhaltige Landwirtschaft ist kein Luxus, sondern ein
notwendiges und effektives Mittel gegen Hunger.
    
    Vertreter von Greenpeace und "Brot für die Welt" sowie folgende
Gäste werden zum Thema Welthunger Stellung nehmen:
    
    * Dr. Tewolde Berhan Gebre Egziabher vom Umweltministerium in
Äthiopien, Träger des Alternativen Nobelpreises, Vertreter der
Entwicklungsländer auf der IFPRI-Konferenz
    
    * Farida Akhter aus Bangladesch, Geschäftsführerin von "Ubinig"
(Politikforschung für Entwicklungsalternativen), Mitglied der
Bewegung "Nayakrishi Andolon" (Neue Landwirtschaft).
    
    Über Ihr Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Wenn Sie vorab
Informationen wünschen, können Sie sich gerne an Ulrike Brendel (Tel.
040-306 18 255) oder Stefan Flothmann (040-306 18 396 oder 0171-87 80
822) aus dem Bereich Gentechnik bei Greenpeace wenden.
    
    Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg,
    
    Carmen Ulmen
    Greenpeace-Pressesprecherin
    
    
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