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Greenpeace: Umweltschutz bleibt trotz Rot-Grün wichtiges Thema

Hamburg (ots) - Greenpeace hat im vergangenen Jahr, wie andere Umweltorganisationen auch, Zuwächse an Spenden und Mitgliedern verzeichnet. "Umweltschutz ist und bleibt für viele Menschen nicht nur in der Bundesrepublik ein wichtiges Thema", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, anlässlich der heute veröffentlichten Jahresberichte von Greenpeace Deutschland und Greenpeace International. "Die Zahl der Menschen, die sich Sorgen um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen machen, nimmt zu und nicht ab, auch unter einer rot-grünen Bundesregierung. Rot-Grün hat umweltorientierte Wähler vor allem mit dem verfehlten Atomausstieg enttäuscht. Die Arbeit der Umweltorganisationen ist notwendiger denn je", so Brigitte Behrens. Im vergangenen Jahr stiegen die Spendeneinnahmen von Greenpeace Deutschland im Vergleich zu 1999 um drei Millionen auf 68,5 Millionen Mark, während die Zahl der regelmäßigen Spender um rund 900 auf 511.364 anwuchs. Auch Greenpeace International verzeichnete Zuwächse: weltweit unterstützten im vergangenen Jahr rund 2,65 Millionen Menschen Greenpeace (+ 6 Prozent). Die Spendeneinnahmen von Greenpeace International - die Summe aus allen 41 Greenpeace-Vertretungen weltweit - stiegen um 14 Prozent auf 280,8 Millionen Mark. Brigitte Behrens: "Greenpeace International verstärkt weiter seine Präsenz im asiatischen Raum, wo wir Vertretungen in Indien und Südostasien eröffnet haben. Denn in Asien werden entscheidende Weichen für die ökologische Zukunft unseres Planeten gestellt." Im laufenden Jahr sind Kampagnen gegen Atomtransporte und gegen Ölverschmutzung in Russland sowie Kampagnen für Urwaldschutz und eine naturnahe Landwirtschaft Schwerpunkte der Arbeit von Greenpeace Deutschland. "Mit unserer vor zwei Wochen gestarteten Landwirtschafts-Kampagne erweitern wir unsere bisherige Arbeit gegen Gentechnik in Nahrungsmitteln", so Brigitte Behrens. "Nicht erst seit BSE ist klar, dass die Praxis der industrialisierten Landwirtschaft versagt hat. Eine Agrarwende für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik, Chemikalieneinsatz und Massentierhaltung ist überfällig. Außerdem werden wir eine Initiative starten, die für die Verbraucher den Zugang zu wichtigen Informationen über Qualität und Sicherheit ihrer Lebensmittel erkämpfen will." Schwerpunkte der Kampagnenarbeit von Greenpeace International sind in diesem Jahr unter anderem Kampagnen gegen das Raketenprogramm und die Klimapolitik der USA. "Als größte Industrienation der Welt müssten die USA eigentlich eine Vorreiterrolle beim Umweltschutz einnehmen. Stattdessen torpediert Präsident Bush den internationalen Klimaschutz, läßt in Naturschutzgebieten nach Öl bohren und gefährdet die internationale Abrüstung durch ein irrwitziges Raketenprogramm. Dem wird Greenpeace nicht tatenlos zusehen", so Brigitte Behrens. Achtung Redaktionen! Den Jahresbericht von Greenpeace Deutschland schicken wir Ihnen gerne zu (Greenpeace-Pressestelle, Tel. 040-30618-340), als PDF-Datei ist er ab heute 19 Uhr im Internet unter www.greenpeace.de zu finden. Rückfragen bitte an Pressesprecher Stefan Krug (Durchwahl -343). Fragen zu Greenpeace International beantwortet Ihnen in London Rod Macrae, Tel. 0031-652 091 960 oder Louise Edge, Tel. 0031-653 504 731. Internet: www.greenpeace.de und www.greenpeace.org ots Originaltext: Greenpeace e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Greenpeace Pressestelle Tel. 040 / 306 18 - 340 Fax 040 / 306 18 - 130 presse@greenpeace.de www.greenpeace.de Anschrift Greenpeace e.V. Große Elbstr. 39 22767 Hamburg Politische Vertretung Berlin Chausseestr. 131 10115 Berlin Tel. 030 / 30 88 99-0 Fax 030 / 30 88 99-30 Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell

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