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Menschenleben retten und Umwelt schützen
Greenpeace-Kühlschrank erhält Zulassung und tritt Siegeszug an

Hamburg (ots)

Der Greenpeace-Kühlschrank "SolarChill" ist durch
die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den weltweiten Einsatz in 
Krisengebieten zugelassen worden. Das ist der Durchbruch für eine 
Lösung, die Menschenleben retten kann und dabei noch umweltfreundlich
und ökonomisch ist. Der Impfstoffkühlschrank soll nach und nach 
gasbetriebene oder batterieabhängige Kühlschränke ersetzen und so die
Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten auch in unzugänglichen 
Regionen und Entwicklungsländern sichern. Der FCKW- und FKW-freie 
"SolarChill", versorgt sich dabei mit Sonnenenergie. Derzeit 
verderben jedes Jahr Impfstoffe im Wert von mehreren Millionen 
US-Dollar, weil die Kühlung aufgrund von Strom- oder Gasmangel nicht 
funktioniert hat.
"Die Zulassung ist ein Meilenstein. Eine umweltfreundliche Lösung,
die hilft Menschenleben zu retten, tritt nun ihren Siegeszug an", 
sagt Wolfgang Lohbeck, Sprecher von Greenpeace. "Der Kühlschrank 
beweist ein weiteres Mal, dass umweltfreundliche Technik und 
ökonomische Entwicklungen sich nicht ausschließen, sondern 
gegenseitig unterstützen können."
"SolarChill" und "Greenfreeze":  Menschen helfen und gleichzeitig 
das Klima schützen
Die Entwicklung des klimaschonenden, batterie- und FCKW/FKW- 
freien Kühlschranks "SolarChill" hat bis zur Zulassung zehn Jahre 
gedauert. Bereits seit 1993 gibt es den ebenfalls im Auftrag von 
Greenpeace entwickelten Vorläufer "Greenfreeze" auf dem Markt. Der 
"Greenfreeze" wurde bereits 400 Millionen Mal auf der ganzen Welt 
verkauft und hat das Klima damit um 400 Millionen Tonnen CO2 
entlastet.
Gemeinschaftsprojekt von sechs internationalen Organisationen
Neben Greenpeace arbeiten sechs weitere Partner an dem Projekt: 
die WHO, das UN-Kinderhilfswerk UNICEF, die UN Umweltorganisation 
UNEP, die Organisation PATH, die GTZ und das dänische 
Technologie-Forschungszentrum DTI sind beteiligt. Die dänische 
Kühlgerätefirma "Vestfrost" war als technischer Partner von Anfang an
dabei und produzierte auch die ersten "SolarChill".
Durch die WHO-Zulassung werden nun auch von der Weltbank Ende 2009
bewilligte Gelder frei gegeben. Zweieinhalb Millionen US-Dollar 
können jetzt in die Weiterentwicklung und Verbreitung des 
"SolarChills" in Entwicklungsländern investiert werden. Auch 
Greenpeace wird die Entwicklung weiter begleiten. "Die Zulassung war 
erst der Anfang. Projekte in aller Welt werden helfen, Tausende 
Menschenleben zu retten", so Lohbeck.
Achtung Redaktionen:
Rückfragen bitte an Wolfgang Lohbeck, Tel. 0171-8780 823 oder 
Pressesprecherin Cornelia Deppe-Burghardt, Tel. 0151-145 33087. 
Videomaterial unter Tel. 0172-324 3719.
Material auch als Download vom FTP-Server.
Internet: www.greenpeace.de.

Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell

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