R+V-Infocenter

Mit dem Auto zur Fußball-EM 2012: Strenge Verkehrsregeln in Polen und der Ukraine
R+V-Infocenter: Fan-Reise unbedingt gut vorbereiten

Wiesbaden (ots) - Zu den Stadien in Danzig, Warschau oder Kiew: Viele Deutsche fahren mit dem Auto zur Fußball-Europameisterschaft nach Polen und in die Ukraine. Das Infocenter der R+V Versicherung rät, die Fahrt dorthin unbedingt gut vorzubereiten, um böse Überraschungen zu vermeiden. "In beiden Ländern gelten teilweise andere Verkehrsregeln und für die Ukraine zusätzlich besondere Einreisebestimmungen", sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Informationen darüber bieten beispielsweise das Auswärtige Amt, Konsulate oder Automobilclubs.

"Viele Bestimmungen sind strenger als in Deutschland", so R+V-Experte Walter. Das gilt beispielsweise für Alkohol am Steuer: In der Ukraine besteht absolutes Alkoholverbot, in Polen liegt die Promillegrenze bei 0,2. Die Strafen selbst für kleine Überschreitungen können drastisch ausfallen. "Autofahrer müssen mit Führerscheinentzug, Sicherstellung des Fahrzeugs und Freiheitsstrafen rechnen." Tipp des Experten: Wer fährt, sollte ganz auf Alkohol verzichten.

Schon bei der Einreise in die Ukraine müssen Autofahrer eine gültige Kfz-Versicherung nachweisen, am einfachsten mit der sogenannten Grünen Versicherungskarte. "Ob der Versicherungsschutz in der Ukraine gegeben ist, findet sich hier oder in den Versicherungsbedingungen", sagt Kfz-Experte Walter. Für Polen ist die Grüne Versicherungskarte keine Pflicht mehr. Das R+V-Infocenter empfiehlt, sie trotzdem einzupacken - sie erleichtert die Unfallabwicklung.

Wichtig: In Polen und der Ukraine muss der in den Fahrzeugschein eingetragene Halter immer mit im Auto sitzen. Ansonsten brauchen Reisende in Polen eine Bescheinigung, für die Ukraine ist sogar eine beglaubigte Vollmacht samt Übersetzung notwendig.

Da Polen Mitglied der Europäischen Union ist, gelten keine besonderen Einreisebestimmungen, Grenzkontrollen gibt es nur stichprobenartig. Anders die Ukraine: Hier müssen sich die Autofahrer auf mehrstündige Wartezeiten einstellen. Zudem benötigen sie einen gültigen Reisepass, ein Personalausweis reicht nicht. Ebenfalls wichtig: Zollvorschriften beachten.

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