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DIE WELT verleiht Literaturpreis 2002 an Leon de Winter

    Berlin (ots) - Der niederländische Erzähler Leon de Winter erhält den diesjährigen WELT-Literaturpreis. Die mit 12 500 Euro dotierte Auszeichnung wird Anfang November in Berlin übergeben.          Die Jury ehrt Leon de Winter für sein Gesamtwerk, das aus so komplex wie spannend angelegten Romanen besteht. Hochkomisch und dabei äußerst einfühlsam erzählen sie vom Getriebensein des modernen Menschen.          Leon de Winter wurde 1954 als Sohn niederländischer Juden in der kleinen Stadt s-Hertogenbosch geboren. Seit 1976 ist er als freier Schriftsteller und Filmemacher tätig. Zu seinen bekanntesten Titeln zählen die Romane "Hoffmanns Hunger", "SuperTex", "Sokolows Universum" und "Leo Kaplan". Soeben erschien in den Niederlanden sein jüngster Roman "God's Gym". Auf Deutsch erscheinen die Werke Leon de Winters im Diogenes-Verlag, Zürich.          Der WELT-Literaturpreis wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Er erinnert an Willy Haas, der 1925 die "Literarische Welt" gründete. Der Preis zeichnet ein einzelnes Buch oder das Gesamtwerk eines Autors aus, das durch literarische Meisterschaft oder zeitgeschichtliche Brisanz überzeugt. Die bisherigen Preisträger sind: Bernhard Schlink (1999), Imre Kertész (2000) und Pat Barker (2001).          Der Jury gehören an: die Schriftstellerin Katja Lange-Müller, die Herausgeberin der "Literarischen WELT", Rachel Salamander, der Literaturredakteur der WELT, Tilman Krause, der Schriftsteller und Juraprofessor Bernhard Schlink sowie der Verleger Lord George Weidenfeld.

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