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Kulturminister Nida-Rümelin fordert in HÖRZU mehr Kontrolle für das Fernsehen: Landesmedienanstalten sind überfordert

Hamburg (ots) - Julian Nida-Rümelin, Staatsminister für Kultur und Medien, fordert eine bessere Kontrolle des deutschen Fernsehens. Im HÖRZU-Streitgespräch mit Fred Kogel, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Kirch Media AG, äußerte sich der oberste deutsche Kulturpolitiker über die TV-Aufsicht: "Die Landesmedienanstalten scheinen mir doch zunehmend überfordert." Bei der enormen Zahl an Programmen bezweifle er, "ob wirklich alle aufmerksam verfolgt werden können". Er plädiere daher für eine "staatlich regulierte Selbstkontrolle der Sender", die nicht nur bei Gewaltdarstellungen und Pornografie einschreiten, sondern auch "für einen fairen und respektvollen Umgang miteinander" sorgen sollte. Man müsse, so Nida-Rümelin, sich fragen, "ob es wirklich sein muss, dass das Niveau in Richtung Veralberung und Selbstveralberung geht, nur um sich durch bestimmte Effekte einen Vorteil zu verschaffen". Das komplette Streitgespräch erscheint in HÖRZU Heft 32, ab 3. August 2001 im Handel. ots Originaltext: ASV Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Pressekontakt: Birgit Mertin Telefon: (0 40) 3 47-2 65 22 E-Mail: bmertin@asv.de Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen werden. Original-Content von: Axel Springer SE, übermittelt durch news aktuell

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