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Bundestagspräsident Wolfgang Thierse im HÖRZU-Interview: "Politik-Talkshows sollten nicht Menschen aufeinander hetzen"

    Hamburg (ots) - Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat die
Politikberichterstattung im deutschen Fernsehen scharf kritisiert.
Die Politik dürfe sich nicht dazu hinreißen lassen, "nur das
Bedürfnis des Fernsehens nach Unterhaltung und Kontroverse zu
befriedigen", wenn sie nicht ihren Ernst verlieren wolle, so Thierse
in einem Interview mit dem Programm-Magazin HÖRZU.
    
    Vor allem bei den politischen Talkshows könne der Zuschauer nur
etwas lernen, "wenn die Diskutanten ihre Meinung sagen können, auch
ein paar Nebensätze erlaubt sind - und das ganze nicht zur
Schrei-Sendung mutiert oder Menschen aufeinander gehetzt werden", so
der SPD-Politiker. Dieses so genannte "Infotainment" könne und wolle
gar nicht die Wahrheit über die echte politische Arbeit vermitteln.
Thierse wünschte sich, dass "Politiker und Journalisten mal die
Chance haben, sich intensiv mit einem Sachverhalt zu befassen, bevor
sie eine Meinung haben müssen".
    
    Das komplette Interview erscheint in der neuen HÖRZU, ab 6. Juli
2001 im Handel. Auszüge des Interviews sind unter Quellenangabe HÖRZU
zur Veröffentlichung frei.
    
ots Originaltext: Axel Springer Verlag AG
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Pressekontakt:
Silvie Rundel
Telefon: (0 40) 3 47-2 65 23
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