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Akademischer Glanz für die Journalistenschule Axel Springer

    Berlin (ots) -

    Kürzere Ausbildung und optimierter Praxisbezug durch Kooperation mit FU Berlin und Europa-Universität Viadrina          Die Journalistenschule Axel Springer in Berlin hat mit der Freien Universität Berlin und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (O.) eine bislang einzigartige Kooperation über eine neue, integrierte Journalistenausbildung vereinbart.          Vom 1. September 2001 an können Studentinnen und Studenten dieser Universitäten erstmals parallel zum Hauptstudium ein Volontariat an der Journalistenschule Axel Springer absolvieren. Ziel ist es, dass mit dem Hochschul-Examen zugleich das Zertifikat über ein erfolgreich beendetes Volontariat erworben wird. Dies bedeutet einerseits die Verkürzung der Ausbildung angehender Journalisten um bis zu zwei Jahre und andererseits eine wesentliche Optimierung der praxisbezogenen Ausbildungsinhalte.          Das neue Ausbildungs-Angebot wendet sich vorrangig an journalistisch begabte Studenten der Wirtschaftswissenschaften und/oder Publizistik. Nach Bestehen des Vordiploms im dritten bzw. vierten Semester können sie sich dem Auswahlverfahren der Journalistenschule stellen. Während der folgenden Semester werden sie an ihren Universitäten studieren und jeweils in den Semesterferien ihre theoretische und praktische Journalistenausbildung in der Journalistenschule Axel Springer sowie in den Zeitungen und Zeitschriften des Verlages absolvieren. Für die Dauer der akademischen und journalistischen Ausbildung erhalten sie vom Axel Springer Verlag ein Stipendium, das sich an den Tarifverträgen für Volontäre orientiert.          An der FU Berlin werden die ausgewählten Studenten zusätzlich im "Talentschuppen" des Lehrstuhls für Publizistik (Prof. Stephan Ruß-Mohl) betreut werden. Professor Stephan Ruß-Mohl: "Ich halte solch eine Kooperation zwischen privater Journalistenschule und Universität für wegweisend, weil sich beide Partner sinnvoll ergänzen. Besonders Begabte sollen nicht nur während des Studiums im Journalismus Fuß fassen, sondern zusätzlich praxisnah und gründlich ausgebildet werden."

    Professor Gesine Schwan, Präsidentin der Universität Viadrina,
betonte: "Diese Kooperation bietet gerade auch unseren polnischen
Studentinnen und Studenten eine besondere Chance, sich mit der
deutschen journalistischen Praxis vertraut zu machen. Damit ist sie
nicht nur ein wichtiger Schritt für eine Partnerschaft zwischen
Universität und privaten Unternehmen, sondern auch für die Bildung
einer gut informierten europäischen Elite."
    
    Für die FU Berlin erklärte deren Vizepräsidentin, Professor Gisela
Klann-Delius: "Durch die Kooperation der FU und der
Journalistenschule, d. h. zwischen Privatunternehmen und Universität,
wird den Studierenden eine einzigartige Möglichkeit eröffnet, schon
während des Studiums, unter fachkundiger Betreuung, hautnah
Erfahrungen mit ihrem zukünftigen Berufsfeld zu machen. Dies
entspricht der gerade mit Einführung gestufter Studiengänge
(Bachelor- und Masterabschlüsse) an der FU begonnenen Studienreform,
die weit stärker als bisher berufspraktische Orientierung als
wesentliches Element vorsieht."
    
    Der Leiter der Journalistenschule Axel Springer, Peter Philipps,
sagte bei der Besiegelung der Kooperation: "Dies ist eine
ungewöhnliche Partnerschaft bei der alle gewinnen: die Studenten, die
Universitäten und unser Unternehmen. Alle reden von der notwendigen
Verkürzung der Ausbildungszeiten, wir haben gemeinsam etwas getan."
    
    FU-Bewerbungen sind zu richten an den Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften, Prof. Georg Schreyögg, Telefon: ( 0 30)
838 27 80,
    E-Mail: schrey@wiwiss.fu-berlin.de oder an das Journalisten-Kolleg
der FU,
    Prof. Stephan Ruß-Mohl, Telefon: (0 30) 83 85 33 66,
    E-Mail: russmohl@zedat.fu-berlin.de.
    
    Viadrina-Bewerbungen sind zu richten an die
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Prof. Alfred Kötzle, Telefon:
( 03 35) 55 34 387,
    E-Mail: faculty_of_economics@euv-frankfurt-o.de.
    
    Die Journalistenschule Axel Springer wurde 1986 gegründet, um dem
Anspruch von Europas größtem Zeitungshaus durch gezielte und
qualifizierte Nachwuchsförderung gerecht zu werden. Seitdem wurden
mehr als 600 Volontäre zu Redakteuren ausgebildet. Im 15. Jahr ihres
Bestehens ist die Schule eine der größten privaten Einrichtungen
ihrer Art in Deutschland. Sie hat ihren Hauptsitz seit Herbst 2000 in
Berlin und eine Dependance in Hamburg.
    
    Herzstück der Ausbildung sind mehrwöchige Kompaktkurse und
mehrtägige Spezialkurse in Berlin und Hamburg sowie die praktische
Arbeit in den Redaktionen des Axel Springer Verlages, u. a. bei DIE
WELT und BILD, beim HAMBURGER ABENDBLATT und der BERLINER MORGENPOST,
bei B.Z. und HÖRZU, ALLEGRA und EURO am SONNTAG.
    
    Anschriften: Journalistenschule Axel Springer
    
    Axel-Springer Str. 65                      Axel-Springer-Platz 1
    10888 Berlin                                    20350 Hamburg
    Telefon: (0 30) 25 91-28 01            Telefon: (0 40) 3 47-2 23 45
    Fax: (0 30) 25 91-30 48                  Fax: (0 40) 3 47-2 59 84
    
    E-Mail: jas-asv@asv.de
    www.asv.de/journalistenschule  ;
    
    
ots Originaltext: Axel Springer Verlag
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Carola C. Schmidt zur
Verfügung.
Telefon: (0 30) 25 91- 25 23
E-Mail: ccschmidt@asv.de

Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen
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