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Stellungnahme des BILD-Chefredakteurs Udo Röbel

    Hamburg (ots) - Zu den öffentlich von Prinz Ernst August von
Hannover in einer Anzeige in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"
vom 28. Juni 2000 vorgetragenen Vorwürfe gegen die BILD-Zeitung nimmt
der Chefredakteur der BILD-Zeitung, Udo Röbel, wie folgt Stellung:
        
    1. Zum ersten Mal hat der Prinz damit selbst zugegeben, beim
offiziellen Besuch der Fürstenfamilie von Monaco öffentlich auf dem
EXPO-Gelände uriniert zu haben.
    
    2. Die von EXPO-Besuchern aufgenommenen Fotos, die den Prinzen
beim Urinieren am Türkischen Pavillon zeigen, wurden von BILD nicht
manipuliert und decken sich mit den Eidesstattlichen Versicherungen
von inzwischen vier Augenzeugen dieses Vorfalls.
    
    3. Auf das Entschiedendste weist die BILD-Chefredaktion die
Vorwürfe des Prinzen einer "Manipulierten
Sensationsberichterstattung" und "latent vorhandenen
Ausländerfeindlichkeit" der BILD-Zeitung zurück. Wegen dieser
Vorwürfe behält sich der BILD-Chefredakteur auch persönliche
juristische Schritte gegen den Prinzen vor.
    
    4.Mit großem Bedauern stellt die BILD-Chefredaktion fest, dass in
der Anzeige des Prinzen kein einziges Wort der Entschuldigung für die
obszönen Entgleisungen des Prinzen gegenüber der Leiterin der
BILD-Redaktion Hannover, Frau Anne-Kathrin Berger, steht.
BILD-Chefredakteur Udo Röbel fordert deshalb heute den Prinzen noch
einmal nachdrücklich auf, sich öffentlich bei Frau Berger für seine
sexuellen Beleidigungen zu entschuldigen.
    
ots Originaltext: ASV
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